Koptisch  9  10  Persisch  1  393

AR)  De  Las  AS  rum)!  OWIRT  5%  era  EERTES  VER]  ZNmAd  .  Ne
alt,  wlan,  Elmy9;  die  Psalmodie  für  den  Monat  K'ohk

die  7  #eoröxıe,  Lieder  zum  Preise  der  Jungfrau  Maria,  die  4
lm,  —  von  Wüstenfeld  als  nächtliche  Umgänge  gedeutet,  während

Lagarde  das  Wort  für  eine  Arabisirung  des  koptischen  gwe  hält  —
und  die  Antiphonien.  Neben  dem  koptischen  Text  steht  die  arabische
Übersetzung,  bisweilen  folgt  auch  eine  längere  arabische  Erklärung.

Die  Handschrift  beginnt  mit  Bl.  5.  Unterschrift  auf  Bl.  212°:  „5
tn  ll  Radyaha;  AD  Kuss
Kıbus  P3-&gt;]  ArOeNz  spir  Kim  3  SOHR  ei  Dr;  BAR  old!  :  Vollendet

  am  16  F’armuti  1516  d.  Märtyrer  (1799  n.  -  Chr).  Bl.  213°  ist  in
einer  langen  Nachschrift  der  Stifter  dieses  Werkes  für  das  Kloster
Anbä  Bisoi  Suus  APIS  genannt.

Aus  dem  Kloster  Anbä  Bi$oi.  1878  von  Brugsch  gekauft.

Dazu  kommen  noch  9  Handschriften  im  Nachlass  Lagarde’s:
no.  113—122,  dann  Arab.  119.

Persische  Handschriften  ).

I.  Muhammedanische  Theologie.

Pers.  1  (orient.  153)  orientalisches  Papier;  150  Bl.;  20  cm
hoch,  124  cm  breit;  14  Zeilen  17  Jahrh.

Schönes,  deutliches,  durchweg  gleichmässiges  Nastalik.  Überschriften
  roth.  Rother  orientalischer  Lederband  mit  eingepresstem
Örnament  und  Klappe.

Ein  Werk  über  die  vortrefflichen  Eigenschaften,  den  Anstand  und

die  guten  Sitten  Muhammad’s  —  (4.2)  na]  aylAn,  WERT  a
—  und  der  Imäme  als  Vorbild  für  alle  Muslims,  in  12  Bäb.  Als  Verfasser

  führt  sich  ein  (Bl.  2°  „US  a)  ar  Bury  au&gt;):  Saih  al)
ei)  mb.  Es  kann  keinem  Zweifel  unterliegen,  dass  wir  hier  eine

persische  Übersetzung  oder  Bearbeitung  des  ursprünglich  arabisch  geschriebenen
  Werkes  des  Radi-al-din  Abü  Ali  al-Hasan  ibn  Abü
Nasr  al-Fadl  ibn  al-Hasan  al-  Tabarsi,  betitelt  red  ir,  vor

uns  haben.  \

Eine  persische  Übersetzung  dieser  Schrift  bespricht  auch  Rieu,
Cat.  Brit.  Mus.  115;  doch  ist  sie  mit  der  vorliegenden  nicht  identisch,
der  Name  des  Übersetzers  resp.  Bearbeiters  ist  hier  nirgends  angegeben.

1)  Mehrere  persische  Iandschriften,  welche  lange  in  Göttingen  waren  und
hier  z.B.  von  Fr.  Wilken  (in  sciner  Persischen  Chrestomathie  und  in  der  Ausgabe
Mirkhond’s)  benützt  wurden,  sind  wieder  nach  Uannover  zurückgegeben  worden.