Persisch  1—-4  305

Die  beiden  Vorsetzblätter  und  die  Innenseiten  des  Deckels  sind
mit  zahlreichen  inhaltlosen  Schreibereien  bedeckt.

Dazu  Arab.  123  Bl.  257  —60.

1I.  Philologische  Litteratur.

Pers.  3  (orient.  151°)  orientalisches  Papier  mit  Wasserzeichen  ;
178  Bl.;  21cm  hoch,  154  cm  breit;  17  Zeilen  17  Jahrh.

Ziemlich  kleines,  nicht  besonders  deutliches  Nashi.

Der  Anfang  und  ebenso  der  Schluss  fehlt;  ein  Titel  oder  Verfasser
  Ist  nirgends  namhaft  gemacht.  Die  Handschrift  enthält  ein  persisch-türkisches
  Wörterbuch,  und  zwar,  wie  Lagarde,  Persische
Studien  66,  erkannt  hat,  die  as55  des  Halimi  (Laws  .„  all  aD)

ROSE  928,  s.  H.  Hal.  IV  503  no.  9364,  und  II  19  n0.1667.  Aus

diesen  beiden  Stellen  und  dem  von  Tornberg  (Catal.  Bibl.  Upsal.  S.  17  und
18)  veröffentlichten  Stücke  der  Vorrede  können  wir  ersehen,  dass  das
vorliegende  Werk  nur  ein  Commentar  (  ‚9  zu  einer  früheren  Arbeit

desselben  Verfassers  ist,  welche  51.3}  ‚-:  betitelt  war,  Lagarde  S.17#.

Die  —  in  türkischer  Sprache  —  zu  erklärenden,  alphabetisch  geordneten
  persischen  Wörter  sind  mit  rother  Tinte  geschrieben.  Die  citirten
  Schriftsteller  und  Werke  sind  roth  überstrichen.  Lagarde  hat  S.21
eine  Liste  derselben  nach  Simone  Assemani  Catalozo  dei  codiei  manoscritti
  orient.  della  Bibl.  Naniana  (Padova  1787)  gegeben.

Die  erste  erklärte  Vccabel  ist  „„As,-.  H.  Hal.  theilt  mit,  dass  das

Werk  in  2  Abschnitte  zerfalle  Kay  ll  &amp;  AR  Hr  de  de

BESTER  RL  ER  TER  TEL

Auf  Bl.172°  unserer  Handschrift  beginnt  ein  zweiter  ‚5  mit  den
Worten:  AAER  Aslede  3,9Lb  ms  ws  ayla2  „2  es  AO  en  _uind,  d.h.
genau  ebenso  wie  nach  Flügel  (Wiener  Cat.  I  no.  122)  der  zweite  „0

von  Halimi’s  Wörterbuch  beginnt,  und  somit  dürfte  wohl  jeder  Zweifel,
ob  nicht  vielleicht  doch  die  Arbeit  eines  anderen  Lexicographen  hier
vorliege,  ausgeschlossen  sein.  Eine  Bemerkung  auf  dem  Deckel:
‘A  Persian  Vocabulary  explaincd  in  Turkish’,  lässt  auf  einen  früheren
englischen  Besitzer  schliessen;  darauf  ist  die  Handschrift  Eigenthum
Ewalds  geworden  und  nach  dessen  Tode  hat  sie  die  Wittwe  1875  der
Bibliothek  geschenkt.

Pers.  4  (orient.  175)  orientalisches  Papier  mit  Wasserzeichen  ;
34  Bl.  zu  20:13}  cm,  12  Zeilen  17  Jahrhı.

Sauberes  und  deutliches  Nashi,  vocalisirt.  Orientalischer  Lederband.


sa  Ks  „LS  das  gereimte  persisch-türkische  Wörterbuch  des
Sähidi  (f  957  beg.  20  Jan.  1550;  vgl.  über  ihn  Hügel  im  Wiener

Cat.  1135).  Anfang:  51,  Lian,  zOE,  a3  li,  &gt;  (&gt;  ln.
Die  ersten  7  Abschnitte  haben  persische  Überschrift  mit  Angabe  "des