398  Goettingen,  Universitäts-Bibliothek

Pers.  9  (orient.  138)  orientalisches  Papier;  144  Bl.;  284  cm
hoch,  174  cm  breit;  2  Spalten  zu  je  15  Zeilen  geschrieben  im
Jahre  1677  orientalischer  rother  Lederband  mit  ÖOrnament  und
mit  Klappe.

Sehr  sauberes  und  schönes  Tallık,  zweifellos  von  derselben  Hand
wie  die  vorhergehende  Handschrift.  Überschriften  und  Randeinfassung
roth,  resp.  roth  und  schwarz.  Auf  Bl.1?  ein  zierliches  Ornawment  mit
Guirlanden  auf  Goldgrund;  in  der  Mitte  in  rother  Schrift  der  Titel:

lad  (Arm  u  el  olıf,  der  Büstän  des  Sa’di.  Durch

cin  Versehen  ist  das  eigentliche  Titelblatt  an  die  zweite  Stelle  gebunden;
  es  enthält  zu  dem  gemalten  Titel  noch  folgenden  Zusatz:  zx{

2  ud  li  ul  li,  ao  a  JeD  siby  yuhas,s  zynian
5?  ya  GEL  suräg9  „15?  Bam  Kim  ed;  s\ixls.  Dieser  unda3s  aueı
sie  (Tenor  Corelis  Hollanda)  ist  eben  derselbe  Cornelis  Mutter,  den
wir  bei  no.  5  und  8  kennen  gelernt  haben,  und  auch  diese  Handschrift
ist  später  Eigenthum  Reland’s  geworden.  Die  Schlussbemerkung  fügt
zu  der  schon  erwähnten  Jahreszahl  1087  noch  das  Monatsdatum  hinzu:
14  Du’l-higga  (17  Febr.  1677).  Vgl.  Rieu,  Cat.  Brit.  Mus.  II  597°
und  Pertsch,  Berl.  Cat.  no.  807.  Anfang:  |
es  Fi  3b  ;2  R  am  mL  2)  &gt;  AlA&gt;  li

Auf  der  Innenseite  der  Klappe  des  Einbandes  steht:  I  „US  „za

sr,  (?)  SUBT  aim  Ju,  womit  sich  verbinden  lässt  die  Notiz  auf

den  Titelblatt:  as  So  5  I,  005  (P)wy.l  yo  51  LAS  a

Pers.  Ib  (orient.  178)  orientalisches  Papier  mit  Wasserzeichen;
194  Bl.  zu  203:14  cm,  21  Zeilen  1614/15
Flüchtiges  Nasta‘lik,  unvocalisirt.  Textumrandung  roth.  Orientalischer

  rother  Lederband  mit  eingepresstem  Ornament  und  Klappe.

Der  türkisch  geschriebene  Commentar  des  „x  Sam‘i  zu  Sadi’s
Gulistän.  Der  persische  Text  ist  vollständig  beigegeben  und  roth  überstrichen.
  Bl.  21?  ist  der  20.  Rabi  I  977  =  2.  Sept.  1569  als  Tag  der
Vollendung  des  Werkes  angegeben.  Anfang:  Jo)  [bla  3  wwlam
30  5  MOGERTIT  RO  m  RT  ui  ao.  Ausführlicheres
bei  “Pertsch,  pers.  Cat  von  Berlin  no.  801*.

In  der  Unterschrift  nennt  sich  der  Schreiber  gurk  nl  arzt,  als

Jahr  der  Abschrift  1023  (beg.  11  Febr.  1614).

Pers.  10  (orient.  150°)  orientalisches  Papier;  119  Bl.;  241  cm
hoch,  144  cm  breit;  17  gespaltene  Zeilen  auf  der  Seite  17  Jahrh.
Lederdecke  mit  Kattunüberzug  ‚

Nicht  besonders  schönes  und  lesbares  Ta’lik.  Überschriften  roth.
Der  obere  Theil  durch  Wasser  beschädigt.

Das  unter  dem  Namen  „„Azm)}  „1,5  bekannte  allegorisirende  Gedicht

  des  Amir  Husrau  („„m&gt;  ‚aA\)  über  die  Vereinigung  des  Sultan

  Muizz-al-din  Kaikubäd  mit  seinem  Vater  Näsir-al-din  Bugra  Hän
in  Dihli  im  Jahre  688  d.  H.  (beg.  25  Jan.  1289).  Aus  diesem  Jahre
stammt  auch  die  Dichtung.  Vgl.  den  Aufsatz  von  Cowell  im  Journal