Persisch  14b-—19  403

Grosses  meist  gut  lesbares  Talik.  Die  einzelnen  Seiten  sind  dergestalt
  beschrieben,  dass  sich  etwa  in  der  Mitte,  von  einer  doppelten
rothen  Linie  umschlossen,  13  gespaltene  Zeilen  befinden;  auf  den  drei
äusseren  Seiten  sind  dieselben  umgeben  von  einem  durch  2  rothe  Linien
  in  2  Abtheilungen  zerlegten  Rande;  in  diesen  Abtheilungen  setzt
sich  der  Text,  in  schrägen  Zeilen  &amp;eschrieben,  fort.  Diese  3  Flächen
enthalten  meist  13:  10:13  Bait,  seltener  (Bl.  28—35)  9:8:11.

Der  Diwän  des  “Urfi  Siräzi  sl  =  (T  999,  vgl.  Sprenger,
Oudh  Cat.  126  und  112).  Den  Inhalt  “bilden  “zunächst  Ghazele  (Bl.  1?
—  28°)  nach  dem  Alphabet  des  Reimbuchstabens,  vom  ersten  abgesehen.
Die  beigeschriebenen  Nummern  gehen  bis  242  dann  mögen  noch  etwa
20  ungezählte  Ghazele  folgen.  Anfang:

3518  4  er  Bin;  la  &amp;)  ws!
„aliı)  Ur,  ERR:  ya  „&gt;

Bl.  28°—35°:  Rubäijjät.  Bl.  36°—-59:  Kasiden  Hl  las
ESCHE  Anfang:

‚DIAS  A  u&gt;  u  Er  F-  gr
Die  Abschrift  ist  datirt  vom  Jahre  1158  d.  H.  =  1745.  Vgl.
Rieu,  Cat.  Brit.  Mus.  II  667,  Pertsch,  Berl.  Cat.  no.  920  und  auch  H.
Hal.  III  295  no.  5556.
1888  von  Professor  Kielhorn  geschenkt.

Pers.  18  (orient.  150°)  orientalisches  Papier;  215  Bl.  244  cm
hoch,  15%  cm  breit,  16  Zeilen  19  Jahrh.  rother  Lederband  mit
gepressten  Ornamenten  in  Leinwanddecke.

Flüchtiges,  nicht  sehr  leserliches  Nasta  lik.  Sammelband.

Bl.  1°—992:  “Urfi  Siräzi,  Kasiden  Mukatta  ät  und  wieder  Kasiden.
  Der  Schluss  fehlt.

Bl.  100°—147:  Eine  Sammlung  von  Dichterstellen;  als  Autor
nennt  sich  ()  sl  a&amp;u  „au  Ur.  Die  Abschrift  ist  datirt  vom  Jahre  1225

(1810).
Anfang:  Val  3  ee  a
LS)  38;  ‚lE}  &gt;  solääl

Bl.  148’—202?  Eine  Abhandlung  über  türkische  Grammatik  mit

einem  doppelten  Vocabular  türkischer  Verba  und  Nomina,  beginnend:

„am)  RD  Lu!  (?)  Erde  ARas  Urbamy  Az  AZ”

Die  letzten  Blätter  205°—215  enthalten  noch  das  Bruchstück  eines

grammatischen  Lehrgedichts  und  einer  Abhandlung  (Bl.  205®),  beide
ohne  Angabe  des  Titels  und  Verfassers.
Geschenkt  von  Prof.  Kielhorn  1888.

Pers.  19  (orient.  148)  orientalisches  Papier;  1  +  120  Bl.;  20  cm
hoch,  12  cm  breit;  15  gespaltene  Zeilen  geschrieben  im  J.  1487
orient.  Einband  mit  gepresstem  Ornament  und  Klappe.

Sehr  sauberes,  zierliches  und  deutliches  Talik.  Die  Überschriften
abwechselnd  blau,  golden  und  roth,  eingeschlossen  von  schmalen  goldenen
  Streifen.  Die  Textumrahmung  bosteht  aus  einer  blauen  Linie
und  zwei  breiteren  goldenen  Streifen,  die  Halbzeilen  sind  durch  2

26*