404  Goettingen,  Universitäts-Bibliothek

‘goldene  Streifen  getrennt.  Bl.  1°  eine  etwas  verwischte  Rosette  in
Blau  Gold  und  Roth,  Bl.  1P  eine  Anfangsleiste  von  rothen  grünen
oder  weissen  Ranken  auf  blauem  oder  goldenem  Grunde.

Ju&gt;l  „Us  ein  Matnawi-Gedicht  religiös-ethischen  Inhalts  in
78  Kapiteln  (DL)  von  UN  „Us  2  Van  Je  (Ali  Darw6s  ibn
‘Utmän  al-Säsı).  Galäl-al-din  Rümi’s  Matnawi  ist  nicht  blos  Vorbild,
  sondern  auch  Fundgrube  der  poetischen  Gedanken  unseres  Dichters
gewesen,  das  beweist  die  kurze  prosaische  Einleitung,  welche  lautet:

de  us  una  U  der...  ie  le  let,

or  ye!  sg  wu...  li  syn  Lo  Ali;  so);  rt.  is  ar  UrayyO
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ut  Bi  diese  Einleitung  folgt  der  Index,  das  Gedicht  selbst  beginnt
au  a:
Die  Abschrift  ist  datirt  vom  umddi  ı  II  892  Mai  uni  1487).

Pers.  20  (orient.  147)  orientalisches  Papier  von  rother,  grüner,
  gelber  und  weisser  Farbe;  84  Bl.,  21  cm  hoch,  124  cm  breit;
meist  15  gespaltene  Zeilen  auf  der  Seite  die  Umrandung  ist  schwarz,
roth,  gold  Auf  Bl.  2°  und  3°  ist  der  Raum  um  die  Zeilen  mit
Gold  gefüllt,  die  obere  Hälfte  von  Bl.  2?  mit  einem  farbigen  Ornamente.
Orientalischer  Einband  mit  Goldpressung.

Bl.  2?—495:  der  Diwän  eines  ungenannten  Dichters  in  gutem
Talik  geschrieben,  beginnend:

er  ee

Bl.  2°—12®:  Kasiden.  Bl.  12°—30®:  Grhazele.  Bl.  31°  —
40°:  Rubä“ijjät.  Hier  ist  ein  grösserer  Abschnitt,  dann  kommt  bis
Bl.  49%  ein  ErSanE  a

Diese  beiden  fer  zeigen  uns  dass  wir  den  Diwän  des  Muhammad
  Süfi  (Sprenger,  Oudh  Cat.  499)  und  das  s“bälw  desselben
Dichters  (Sprenger  386,  Pertsch,  Berl.  Cat.  no.  1811102)  vor  uns  haben.
Eine  kurze  Notiz  über  das  Leben  Muhammad  Suft’s  aus  der  ‚Leä))  oi&gt;
bietet  Sprenger  (S.  33).

Bl.  50°—84*  (roth  gefärbt):  ;),  „ads  AS  das  mystische,  von
Hammer  1838  veröffentlichte  Gedicht  des  Mahmüd  Sabistari.
Die  Schrift  ist  in  diesem  Theile  halb  Nashi,  halb  Nastalik  von  türkischer
  Hand,  die  Zeilen  laufen  meist  in  2  Columnen  schief  aufwärts,
bisweilen  senkrecht  von  unten  nach  oben.

Anfang:  701]  Ka  =  Si
ON  Sy  Er  rer  J8  &amp;

Die  Abschrift  stammt  aus  dem  ahre  5  d.  H.  (beg.  5  Juni
1636).  Im  Übrigen  vgl.  Rieu,  Cat.  Brit.  Mus.  II  608,  Pertsch  ,  Berl.
Cat.  no.  823.

Über  die  Herkunft  des  Manuscripts  giebt  eine  Notiz  des  Biblio-