Sanskrit-  Handschriften.

Beschrieben  von  Professor  Dr.  Franz  Kielhorn.

Übersicht.

I.  Die  Vedische  Litteratur  (Samhitä,  Brähmana,  Sütra,  Prayoga,
  Upanishad,  Präticäkhya,  Vedänga,  [Nighantu,  Gikshä,  Iyotisha)):
  no  1—38.

II.  Die  klassische  Litteratur:

(a)  Poesie  (Itihäsa,  Puräna,  Tantra,  Kävya,  Nätaka,  Niti,  Kathä):
no.  39—67.  '

(b)  Wissenschaft  (Grammatik,  Lexicographie,  Metrik,  Rhetorik,
Philosophie,  Astronomie  und  Astrologie,  Mediein):  no.
68—  123.

III.  Die  Jaina  Litteratur:  no.  124—145,

Appendix:  Maräthi  Litteratur:  no.  146—148  (basiert  auf  Sanskrit).


Mappe  mit  Bildern  no.  149.  Varia  no.  150.

Wo  etwas  andres  nicht  bemerkt  ist,  ist  die  Hs.  eine  Papier-Hs.,
und  die  Schrift  Nägarl  (aus  Palmblättern  bestehen  no.  34  und  59;
die  Schrift  ist  Grantha  in  no.  34;  Malayälam  in  no.  59;  Bengäli  in
no.  96  97;  Lateinisch  in  no.  54  und  150).

Die  Jaina  -Handschriften  no.  124  125  126  127  128  129  130  131
132  133  134  135  136  sind  von  Dr.  J.  Klatt  beschrieben.

Was  die  Herkunft  der  Handschriften  betrifft,  so  sind  7  geschenkt
  von  Rosen  1852,  vgl.  Nachrichten  d.  Ges.  d.  W.  1891  8.  107
(no.  68—70  96—99),  4  von  Ewald  1875  (no.  41  54  (?)  122  149),
1  von  G.  Bühler  1879  (no.  1),  13  von  Bhändärkar,  vgl.  Nachrichten
d.  Ges.  d.  W.  1888  S.  16  (no.  88  104  106  124—127  129  131  133—136);
85  sind  in  den  Jahren  1887—1892  von  Professor  Franz  Kielhorn
geschenkt  worden  mit  der  Bedingung,  dass  deren  litterarische  Ausnutzung
  seiner  Zustimmung  bedarf  (no.  24—38  40  44—46  48—51  55
56  60—66  71—83  89—95  102  108-114  119  120  130  146).  Die
Herkunft  der  übrigen  ist  unbekannt.

Sanskrit  1  761  Bl.  221  cm  breit,  114  cm  hoch  von
verschiedenen  Schreibern  zwischen  1734  und  1804  (Gake  1656  und  1726)
geschrieben