Sanskrit  68—73  437

Paragraphen  seiner  Grammatik  angegeben,  in  denen  sich  die  Übersetzung
  findet  oder  wo  der  betreffende  Gegenstand  behandelt  wird.
Ausserdem  hat  er  vielen  Regeln  oder  Bemerkungen  des  Sanskrit  Textes
  gewisse  Zeichen  (arbitrary  marks’,  —  eine  Hand,  einen  Stern,
einen  Dolch,  u.  a.)  vorgesetzt,  durch  die  er,  wie  er  selbst  angiebt,
andeuten  wollte,  unter  welche  der  folgenden  Rubriken  eine  Regel  oder
Bemerkung  fällt:  —  a  rule  premised  (d.i.  eine  adhrkära-regel);  a
maxim  (d.i.  eine  Paribhäshä);  an  exposition  (d.  i.  eine  samjnd  -  regel):
a  rule  peculiar  to  the  Veda;  an  emendatory  rule  or  Värttika;  a  remark
(eshti)  extracted  from  the  Bhäshya;  a  metrical  rule  or  Kärikä;  a
memorial  verse  (d.i.  eine  Kärikä);  a  list  from  the  Ganapätha.
Zwischen  Bl.  1  und  2  ist  ein  nicht  paginiertes  Blatt  eingeheftet,  auf
dem  Colebrooke  die  ‘Grammarians  named  in  the  Preface  of  the  Ganaratna
  Mahodadhi,  as  explained  by  Bardhamäna  (pupil  of  Govinda  süri)’
verzeichnet  hat.  Vgl.  zu  Sanskrit  68.

Sanskrit?0  107  Bl.  30  cm  breit,  484  cm  hoch  Anfang
des  19  Jahrh.  (Papier  aus  dem  Jahre  1802)

Die  Hs.  wird  auf  einem  vorgehefteten  Blatte  und  am  Schlusse
als  Päninisüätrabhäshyavärttika  bezeichnet,  und  enthält  in
der  That  die  Sütras  des  Pänini  mit  Värttikas  und  anderen  Auszügen
aus  dem  Mahäbhäshya.  Sie  ist  ganz  wie  die  vorhergehende  Handschrift
  eingerichtet,  enthält  aber  nur  wenige  Bemerkungen  Colebrooke’s.
  Dann  und  wann  hat  Colebrooke  —  auch  hier  durch  gewisse
  'arbitrary  marks’  —  angedeutet,  dass  gewisse  Värttikas  von
Pataüjali  adoptiert,  andere  verbessert,  und  noch  andere  vermittelst  einer
künstlichen  Erklärung  der  Regeln  Pänini’s  zurückgewiesen  werden.
Vgl.  zu  Sanskrit  68,

Sanskrit  71  36  +  171  (Bl.13  doppelt  gezählt)  +98Bl.  39cm
breit,  15  cm  hoch  19  Jahrh.

Patanjalv  s  Vyäkaranamahäbhäshya  mit  Kuiyata’s
bhäshyapradipa.

(a)  Bl.  1—36  und  Bl.  1—126;  Adhıyäya  IL,  Päda  ll.

(d.)  Bl.  127—171  und  Bl.  1—98;  von  den  Worten  ottve  krıteim
Mahäbhäshya  zu  P.  VI  3112  (Kielhorn’  s  Ausgabe,  Bd.  III  8.  176  2.3)
bis  zum  Ende  von  Adhyäya  VI.

Geschenkt  1892  von  Prof.  Kielhorn.

Sanskrit  72  89  Bl.  271  cm  breit,  94  cm  hoch  19  Jahrh.

Dasseibe  Werk  mit  Kaiyata  s  Bhäsh  yapradipu;,  vom
Anfange  des  7  Adhyäya  bis  gegen  Ende  von  P.  VII  447  (Kielhorn’s
  Ausgabe,  Bd.  III  S.  351  7.17).

Geschenkt  1887  von  Prof.  R.  G.  Bhändärkar.

Sanskrit  73  99  Bl.  (gezählt  als  1—20,  22—37,  42—43,  60—
80)  32  cm  breit,  14  cm  hoch  15  Jahrh.

Dasselbe  Werk  mit  Kaiyatas  Dhäshyapradipa;
Fragmente  des  3  Adhyäya,  von  P.TII  11  bis  III  19-4  (Kielhorn’s
Ausgabe,  Bd.  II  S.  79  2.18).

Geschenkt  1892  von  Prof.  Kielhorn.