4414  Goettingen,  Universitäts-Bibliothek

Sanskrit  98  drei  Bände,  mit  zusammen  967  numerierten
Blättern  (die  Zahlen  16  und  367  sind  bei  der  Zählung  der  Blätter
übersprungen),  durchschossen  mit  anderen  nicht  numerierten  Blättern
25  cm  breit,  334  cm  hoch  Ende  des  18  und  Anfang  des  19  Jahrh.
Bd.  I  enthält  Bl.  1—334,  Bd.  IL  Bl.  335—678,  und  Bd.  III  Bl.  679-—967.

Die  numerierten  Blätter  enthalten  zunächst  in  Nägari  Schrift  den
Cabdasamdarbhasıindhu,  ein  in  den  achtziger  Jahren  des  18
Jahrh.  in  Benares  von  K  heinäthacarm  cn  (nach  Art  eines  europäischen
  Lexicons)  compiliertes  Sanskrit  Glossar,  in  dem  auch  die  Bedeutungen
  der  einzelneu  Wörter  in  Sanskrit  gegeben  werden.  Diese
Abschrift  des  Lexicons  war  für  4.  T.  Colebrooke  gemacht,  und
dieser  hat  dann  die  von  Käcinätha  gegebenen  Bedeutungen  ins  Englische
  übersetzt  und  seine  Übersetzung  (mit  zahlreichen  Citaten  aus
lexicographischen  und  anderen  Werken)  auf  den  numerierten  und  den
zwischen  sie  eingefügten  nicht  numerierten  Blättern  eingetragen.  Bd.  1
geht  bis  zum  Buchstaben  r,  Bd.  II  bis  zum  Worte  yukshadhüpa,  und
Ba.  III  schliesst  mit  den  mit  Ash  (das  hier  auf  %  folgt)  anfangenden
Wörtern.

Colebrooke  selbst  äussert  sich  auf  Bl.  1?  über  Käcinätha’s  Arbeit
  und  seine  eigene,  hier  vorliegende  Übersetzung  so:  'Sabda  Sandarbha
Sindhu,  a  dictionary  by  Cäsinätha  carelessiy  compiled  with  very  little
knowledge  of  the  Sanscrit  Language.  Compiled  from  the  five  dictionaries
  entitled  Amara-cöosha,  Viswa,  Medint,  (Anccart'ha)  Nünartha,
and  Bhuriprayöga-  cösha.  This  compilation  is  very  inaccurate;  and  I
have  made  many  niistakes  in  hastily  translating  ıt.  There  are  even
crrors  in  what  I  have  transcribed  into  it  from  Sir  Wm  Jones’s  translation
  of  Amera.  I  find  it  necessary  then  to  collate  Sir  Wm  J’s  Amera
with  two  commentaries:  viz.  Mucut’a’s  and  Räm6swara’s,  referring
occasionally  to  Achyuta’s.  It  is  also  requisite  to  collate  this  with  the
Viswa  and  Medini,  and  to  add  the  contents  of  the  Härävali.  When
this  task  has  been  completed  and  the  verbs  are  added  from  another
careful  collation,  the  Dictionary  will  be  tolerably  complete’.

Käcindathas  Arbeit  beginnt  auf  Bl.  1°  mit  folgenden  Versen:

Diyätvä  virverapüdämbujayugam  amalam  lokadharmmänugästä

Tarkälamkarasam;Ras  Tripuraharapure  pumditemdrak  kshitimdrät  |

vidyavahädurak  hydm  alabhata  bhuvane  sarvacastre  gurur  yah

eriKäcinäthacarmma  viracayati  muda  Cabdasamdarbhasimdhum
  ||  2]

Nändkoshasamähritam  khalu  satäm  ramyam  pramodavaham

vispashtikrüavsstritärthavilasacchabdävalisamyutam  ||

Imlindyadhıpavudyardjatilakasyädecato  dhimato

vidvadvrındasuposhanärjjitayacoräkäsudhämeugriyah  ||  2  ||

Am  Schlusse  des  Werkes,  auf  Bl.  967°,  steht  der  Vers:

Cüke  'bde  yug  galemdusimdhudhar  amisamkhı  yamıte  erimatd

Kücinäthadharämarenn  vidushä  harshena  sammirmitah  |

gramtho  dhirajanapramodajanakah  samdrieyamänah  sukham

pämdityaprada  esha  Cämbhavapure  ’pürvah  samäptim  gatah  ||  1  ||

Vgl.  zu  Sanskrit  68.