462  Goettingen,  Universitäts-Bibliothek

Jnünadeva’s  (Gitä)-  Bhävärthadipikä,  eine  freie  Marüthi
  Übersetzung  und  Erklärung  der  Bhaguvadgitä,  Adhyäyas
16  (Bl.  454—483)  und  17  (Bl.  484—511).  Die  Blätter  eines  jeden
Adhyäya  sind  auch  besonders  gezählt.

Anfang  auf  Bl.  454:  OriG@anecäya  namah  ||  ||  namostv  anamtaya
sıhasramürtaye  sahasrapadäkshieirorubähave  ||  sahasranämme  purushäaya
cägvate  sahasrakotiyugadhärine  namah  ||  1  ||

Schluss  auf  Bl.  511°:  :t  eri@itä-bhavärthadipikäyäam  JRünadevaviracitäydam
  saptadacodhyäyah  ||  17  |

Sanskrit  149  Eine  Mappe  mit  25  colorierten  Bildern,
jedes  ungefähr  20  cm  breit  und  27cm  hoch;  nach  dem  beschriebenen
Papiere,  auf  das  sie  aufgezogen  sind,  zu  urtheilen,  im  westlichen  Indien
gemalt.  Scenen  aus  der  indischen  Mythologie  (Quirlung  des  Oceans
durch  die  Götter  und  Dämonen,  Vishnu  als  Eber  die  Erde  emporhebend,
  Giva  und  Gauri  auf  einem  Ochsen  reitend,  dieselben  mit
Ochsen  und  Löwen,  Ganeca,  Hanumat,  Räma  und  Sitä  u.s.w.)  und
aus  dem  gewöhnlichen  Leben.

“Ex  donatione  Henrici  Ewald.  1875”.

Sanskrit  150  3  Fascikel  1)  Kälidäsa@s  Crutabodha,
Abdruck  des  Textes,  8  Seiten  in  8°,  in  2  Exemplaren;  dann  15  Blätter
in  4°  min.  Sanskrittext,  daneben  lateinische  Übersetzung,  Bl.  10  (lateinische)
  Erläuterungen.  Vielleicht  von  Y.  Ewald,  eine  Vorarbeit
für  seine  Ausgabe  in  Zeitschrift  f.  K.  d.  Morgenl.  IV  (1842)  57.

2)  20  Blätter  in  4".  ‘Auszug  aus  der  Urgeschichte  von
Kerulam  oder  Mulagälam’..  geknüpft  an  den  Namen  Paracuräma’s.

3)  14  Seiten  in  folio  und  18.  in  4°.  Recension  über
A.  Römusat’s  Fa  Hian  1836,  vielleicht  der  gestrichene  Anfang  zu
Th.  Benfey’s  Recension  (Gött.  gel.  Anz.  1840  3.  1769).