464  Goettingen,  Universitäts-Bibliothek

Syrisch-arabisches  Wörterbuch  des  Jesus  bar  Ali
bis  zum  Schlusse  des  Buchstaben  Nun,  'suadente  J.  D.  Michaelis,  iussu
et  auspieiis  Munchhusii’  aus  der  in  der  Leidener  Universitätsbibliothek
befindlichen  Abschrift  Scaligers  (Dozy,  Catalogus  I  S.58  no.  CVIII)
abgeschrieben.  Das  Werk  ist  bis  zum  Schlusse  des  Buchstaben  Mem
aus  einer  Gothaer  Hs.  hrsgeg.  von  G.  Hoffmann  in  'Syrisch-arabische
Glossen,  1.  Bd.,  Kiel  1874’;  eine  Ausgabe  des  ganzen  Werkes  wird
vorbereitet  von  Gottheil,  s.  Journal  of  the  Amer.  Or.  Society,  vol.  14
(1890),  Proceedtings  S.  elxxxv  ff.,  woselbst  auch  eine  Aufzählung  der
Gottheil  bekannen  Handschriften.  Über  die  Abschrift  Scaligers  und
die  Göttinger  Abschrift  vgl.  noch  de  Jong,  Catalogus  codicum  orientalum
  bibl.  acad.  reg.  scientiarum  (Leiden  1862)  S.  8—12  und  Gesenius,
de  Bar  Alio  et  Bar  Bahlulo  I  (Halle  1834)  S.  12  ff.

Syr.  3  (orient.  18)  orientalisches  Papier,  der  jüngere  Theil
mit  Wasserzeichen  339  meist  in  2  Columnen  zu  durchschnittlich
20  Zeilen  beschriebene  Blätter  zu  25:17  cm,  die  am  unteren  Rande
mit  syrischen  Zahlen  gezählt  sind  (in  der  Zählung  fehlt  die  Zahl  38,
dagegen  ist  hinter  Bl.  217  ein  Blatt  beim  Zählen  übersprungen).  Die
Blätter  1—37,  313,  322—339  sind  später  ergänzt:  Ausser  der  Blattzählung
  findet  sich  in  der  ganzen  Hs.  eine  Lagenzählung,  die  in  dem
alten  Theile  offenbar  von  dem  Schreiber  selbst  herrührt.  Nach  ihr  hat
Bl.47  der  späteren  syrischen  Zählung  den  Schluss  der  3.  Lage  gebildet
  jakobit.  Schrift  der  ältere  Theil  scheint  dem  15.  Jahrh.  anzugehören,
  die  Lücken  sind  im  J.  2063  d.  Gr.  =  1752  n.  Chr.  auf
Wunsch  Georgs  (un  Ja,  )  gen.  Ignatius,  Patriarchs  von  Antiochia
(vgl.  Gregorii  Barh.  chron.  eccl.  ed.  Abbeloos  et  Lamy  II  850),  ergänzt
von  ‘dem  Priester  aa,  dem  Sohne  des  Diakons  buan  aus  dem  Geschlechte
  des  Priesters  Elias  aus  der  Stadt  (e..oa&gt;  (vielleicht  identisch
mit  {4.90  Aus,  vgl.  Rosen  und  Forshall,  Catalog  S.85®),  an  der  Kirche
der  Mutter  Gottes  in  dieser  Stadt’.

Severus  oder  Jakob  von  Mar  Mattai,  Dialoge.  Der  Autor
wird  in  der  jungen  Überschrift  Bl.  1?  (ksasy  leaam.o|  [ol  Be

nannt  (vgl.  die  Oxforder  Hs.  Marsh.  528  =  Payne  Smith  no.  199),  i
der  Unterschrift  des  ersten  Traktats  Bl.39°  saas,  Lam,  in  der  Überschrift
  des  zweiten  Traktats  B1.39°  Aa.o  was,  Solo  „;o  Lau
„No  „;03,  ähnlich  auch  in  den  übrigen  Überschriften,  am  ausführlichsten

  auf  Bl.  210°  oNL/s  „Nu;ny  ksoro  Iwan  la.o  Lau
san  wo  aohao  Lo  &amp;  koı23  Bol  we  I  sHlly  sacam

Inhalt:  Bl.  1?  Buch  I  Traktat  1:  Grammatik  Bl.  22%  Gedicht
über  die  Grammatik  von  demselben  Autor;  dies  Gedicht  hat  in  der
ursprünglichen  Hs.  nicht  gestanden,  denn  auf  Bl.  39  finden  wir  den
Schluss  des  ersten  Traktats  (=  Bl.  22),  und  darauf  folgt  unmittelbar  der
zweite  Traktat  _  B1.39®  Tr.2:  Rhetorik  Bl.  89  Tr.  3:  Poetik
Bl.119  Tr.  4:  Über  den  Wortreichthum  der  syrischen  Sprache  (besonders
  Synonymik)  Bl.  210°  Buch  II  Tr.  1:  Logik  Bl.  283%  Tr.  2:
Philosophie.