468  Goettingen,  Universitäts-Bibliothek

dern  von  einem  anderen  geschrieben:  1)  alu  Kl  (Säle  „US
urtte))  o,  u  ya)  has  ob;  WW  abi&gt;,  Sie5  d.h.  ‘Buch  des  klugen
Akuriten  (d.h.  Mannes  aus  Akura  im  Libanon),  den  Gott  —  der  gepriesen
  sei  —  bewahren  und  uns  lange  Zeit  erhalten  möge.  Amen,  o
Herr  der  Welten’.

Akuriten  werden  angeführt:  1)  Moses  aus  Akura  ‘circa  a.  1579  in
collegio  Maronitarum  ...  Romae’  (vgl.  Assemani,  Bibl.  Mediceae  cod.
Orient.  Catal.  p.  70);  2)  Petrus  aus  A.  (Assemani  Bibl.  Or.  I  553);
3)  dessen  Sohn  Joseph  aus  A.  (Assemani  ebenda),  welcher  eine  1647  in
Rom  gedruckte  syrische  Grammatik  verfasst  und  das  pariser  Exemplar
unseres  Werkes  besessen  hat  (bei  Zotenberg  no.  252).  Er  ist  vielleicht
der  im  Göttinger  Exemplar  genannte  Besitzer.  Ausser  der  lateinischen
  Übersetzung,  die  im  Maroniten-Collegium  in  Rom  zu  Unterrichtszwecken
  geschrieben  sein  wird,  deutet  auf  römischen  Ursprung  des
Gött.  Exemplars  auch  der  von  Martin  (II  8)  hervorgehobene  Umstand,
dass  ein  Exemplar  in  der  Minervabibliothek  in  Rom  mit  dem  Göttinger
so  übereinstimmt,  dass  Martin  geneigt  ist  ‘de  le  regarder  comme  une
copie  ou  comme  l’original  du  manuscrit  de  Gottingue.

1764  aus  der  Kgl.  Bibliothek  in  Hannover  überlassen  ;  erwähnt
von  Michaelis,  Abhandlung  von  der  Syr.  Sprache,  1.  Aufl.,  Göttingen
1768,  8.94  =  2.  Aufl.,  1786,  S.103  und  von  A.  G.  Hoffmann,  Grammatica
  syr.  1827  8.  30.

Syr.  7  (orient.  18°)  47  Blätter,  europäisches  Papier,  von  verschiedener
  Grösse.
Excerpte  Ewald’s  aus  syrischen  Handschriften:

Bl.  1—12  und  46—47  Syrische  Übersetzung  des  Daniel  von  Jakob
  von  Edessa,  aus  der  Hs.  der  Pariser  Nationalbibliothek.  Ancien
  fonds  5  (Zotenberg  no.  27).

Bl.13—18  Apokryphe  Apostelgeschichten  aus  der  Pariser
Hs.  Ancien  fonds  143  =  Zotenberg  no.  234,  Theill,  Stück  43  13
40  35.

Bl.  19—29  Excerpte  aus  Gregorius  Bar  Ebhraja’s  grosser
Granmatik,  aus  den  Hss.  der  Bodleiana  Hunt.  1  und  Poc.  295  (Payne
Smith  no.  122  und  198);  vgl.  Ewald  in  d.  Zeitschr.  f.  d.  Kunde  des
Morgenl.  II  109.

Bl.  30—38  Geschichte  Josephs  und  Asiath’s  (Asenath’s)  aus  den
Hss.  Brit.  Mus.  Add.  7190  (Rosen-Forshall  no.  49)  fol.  319  und  Add.
17202  (Wright  no.  919)  fol.  8;  herausg.  von  Land  in  ‘Anecdota  syriaca’
HIS.15M.

Bl.  39--45  Gregorius  Bar  Ebhraja,  Gedicht  über  die  göttliche
  Weisheit,  aus  der  Pariser  Hs.  Ancien  fonds  165  (Zotenberg  no.  271).

Syr.  (mandaeisch)  8  (orient.  15  16)  2  Bände  von  164  Blättern
und  326  gezählten  Seiten  zu  164:  10  cm  1796  und  1807

Analecta  Sabiaca’  Bd.  I:  ‘Excerpta  ex  codicibus  Oxoniensibus
  [Huntingdon.  71  und  6  =  Payne  Smith  no.  204  und  203]
et  Vinariensi,  illa  ex  apographo  V.  Pl.  Rev.  H.  E.  G.  Pauli,  haec  ex
codice  ipso  [der  nach  Bl.  133  ‘apographon  codieis  Parisiensis’  ist]