Syrisch  6—9  Türkisch  1  2  469

transcripsit  Georg.  Guil.  Lorsbach  autumno  a.  1796’.  Bad.  II:  ‘Liber
Cholasteh,  ex  V.  Cl.  Gustavi  Knoes,  Suevi,  apographo  codicis  Colbertini
  4108  Regii  309  D  [Zotenberg  no.  12]  transcripsit  Georg.  Guil.
Lorsbach  d.  17.—30.  Sept.  1807°.  Vgl.  Lorsbach  ‘Neue  Beiträge  zu
den  Apokryphen  des  N.T.,  Marburg  1807’  und  im  ‘Museum  f.  bibl.
und  oriental.  Litteratur,  Marburg  1807’  8.3  und  72,

Syr.  9  4  zum  Theil  zerrissene  Blätter  zu  25:17  cm  mit  24
oder  25  Zeilen  auf  der  Seite  etwa  14.  Jahrh.

Fragmente  eines  jakobitischen  Hymnenbuches.  Bl.2°  Unterschrift
eines  Abschnittes  LASL  p&gt;e  und  Überschrift  des  folgenden  el,
[ON  Lass  (später  corrigiert  in  Lumen)  Aun,.o  Luna  Ima).  BI.3b
trägt  die  Lagenzahl  a4.

Ausgelöst  aus  cod.  arab.  104.

Türkische  Handschriften.

Ture.  1  (orient.  182°)  Ein  auf  grobe  Leinwand  aufgezogener
Papierstreifen  von  2m  80  cm.  Länge  und  7—71  cm  Breite.  Sehr
schlecht  gehalten;  besonders  ist  die  Schrift  dadurch  vielfach  abgericben,
dass  bei  Aufrollung  des  Papierstreifens  über  einen  kleinen  Holzceylinder
  die  Schrift  nach  aussen  zu  liegen  gekommen  ist.  Gutes  türkisches
  Nashi  ohne  Vocale.

Den  Inhalt  bilden  arabische  Gebete  mit  türkischer  Erläuterung
  ;  von  Titeln  ist  nur  noch  (roth  geschrieben)  Jul  „u&gt;,»  so  IÄP

vorhanden;  vgl.  Gotha,  arabisch  no.  785  und  789.

Am  Ende  ist  eine  Mittheilung  über  die  Geschichte  der  Handschrift
angefangen  (‘OÖbservandum  ad  futuram  rei  memoriam.  Ess  hatt  dess
Hoch  .....  ');  vollständig  steht  dieselbe  ebenda  auf  der  Rückseite;
sie  ist  datiert  vom  19  Septembris  1664  und  unterschrieben  von  FF.
Christophorus,  Abbas  Schönthalensis.  Es  ergiebt  sich  daraus,  dass  die
Handschrift,  wie  die  meisten  ihresgleichen,  durch  die  Türkenkriege
aus  Ungarn  nach  Deutschland  gekommen  und  1664  dem  Kloster  Schönthal
  geschenkt  worden  ist.  In  die  Göttinger  Bibliothek  kam  sic,  einem
aufgeklebten  Zettel  zufolge,  1875  aus  Heinrich  Ewald’s  Nachlass.

[W.  Pertsch]

Ture.  2  (orient.  183)  orientalisches  Papier  mit  Wasserzeichen
Sl  Bl.  zu  204  :15  cm  Bl.  1—55  vom  Jahr  1691  orientalischer
Lederband

Bl.  1—53:  Nastalik  zu  23  Zeilen  auf  der  Seite,  im  Anfang  zierlich
  und  sauber,  gegen  das  Ende  hin  sich  verschlechternd  ;  etwas  vocalisirt.
  Stichwörter  roth.  Eine  Anzahl  Blätter  sind  gelb  gefärbt.

Der  Titel  des  Werkes  steht  in  Diwäui-Schrift  auf  Bl.  3°  (Bl.  Lund
2  sind  Vorsetzblätter  mit  einigen  belanglosen  Notizen):  US  IP
Ol  ll  on  wre  „amst,  dio  mystische  Abhand-