Türkisch  3—5  471

Ture.  5  (orient.  184)  61  beschriebene  Blätter  zu  19:14cm;
bis  Bl.  31  gutes,  15zeiliges,  zum  Theil  vocalisirtes  Nashi  von  türkischem
  Zuge;  von  da  an  ebensolches  Nastallik.  Am  Ende  steht  von

alter  Hand:  ‘dieses  ist  Ein  recht  Tü  ...  ()  Buch  welches  ich  in
napell  de  Romaniis  bekommen  Im  Jahre  Anno  1686.
Inhalt:

1)  Am  Anfange  defect,  der  sogenannte  Thronvers  ‚w;X}  3}  des
Kur’äns  (Il  256),  mit  türkischem  Commentar.

Anfang:  (Zei,  (323  asslıe  9  May  lei  6,55  all  a

Ad  my  a  DI

2)  Bl.  1?  ein  mit  der  112.  Süralı  beginnendes,  arabisches  Gebet,

dann  (Bl.2°)  wyi5  ses  (vgl.  Gotha,  arab.  V  138),  beides  gleichfalls  mit
türkischem  Commentar.

Anfang:  ‚oa  yyub  WI  as  A  Sets  banal  rg  At  alle  )5.
3)  Bl.  5%  unter  der  Überschrift  saA&amp;s  eine  Eintheilung  sämmtlicher

Menschen  in  vier  Olassen  J,l;  (Männer  des  Schwerts,  der  Wissenschaft
und  der  Feder,  der  Kunst  und  des  Handels,  des  Ackerbaues),  nebst
Schilderung  dessen,  was  an  ihnen  wesentlich  #53  ist.  Darauf  folgt
eine  mit  einem  arbir  unslä&gt;  überschriebenen  Matnawi-Gedicht  eingeleitete
  Auseinandersetzung  darüber,  wie  nothwendig  es  für  das  Gedeihen

  des  Staates  sei,  jene  vier  Stände  gut  auseinander  zu  halten  und
nicht  mit  einander  zu  vermischen.

Anfang:  Ab  plbi  num  as  lit  Sal  Um  elale  a5  Io)  las

„ss  „»  E7,

4)  Bl.  8°:  eine  Abhandlung  ohne  Angabe  eines  Titels  oder  Verfassers.

  Sie  handelt  zuerst  über  die  Pflicht  des  Glaubens  an  Gott  und

den  Propheten,  dann  folgen  „Lan  s5  &amp;  vb  —  il  SIE  ul  —
PP  Way  &gt;  s{\5  PER  &amp;  ob  und  Ei)  anal!  de  aal)  PR  &amp;  ob.

Anfang:  ST,  =  Lam  de  ellil,  Shall,  Suliadi  5,  A  RR

5)  Bl.  20°  unter  der  Überschrift  rag!  AZ  Ayläsll  aülerı  al,

dieselbe  Abhandlung  über  die  Grundsätze  des  muhammedanischen
Glaubens,  welche  auch  im  Brit.  Museum  p.  7’,  II  und  in  Leipzig
no.  CCXXVI,  2  (p.  489)  vorhanden  ist.  An  cısterer  Stelle  wird  der
Verfasser  Rümi  Muhammad  Efendi,  an  letzterer  nur  Rümi  Efendi
genannt.  Ein  Ahmad  Rüni  al  Akhisäri  starb  nach  11.  H.  1250  ım
Jahre  1041  (=  1651/2),  nach  111  382,  6061  zwei  Jahre  später.  —

Über  den  Inhalt  der  vorliegenden  Schrift  berichtet  Fleischer  zu  der
Leipziger  Handschrift  ausführlich  }).  —

1)  Die  Handschrift  Asch  88  entbält  auf  Bl.  51a—550  ein  zweites  Exemplar
dieser  Ablıandlung.