472  Gocttingen,  Universitäts-Bibliothek

Anfang:  ST,  as  baum  Je  lmdt,  Shall,  Sunlladt  oo,  A  On

RP  ses  5;  5  ei  st,  hrs  (&gt;  lb  sl  Ari,  Ya!  20,
‚sunubes

6)  Bl.  32?  das  unter  dem  Titel  AS’,  &amp;alunmos  sehr  bekannte  Lehrbuch
  des  muhammedanischen  Glaubens  von  Birgeli  Muhammad
Efendi!)  (+  980  oder  981  =  1572/4),  welches  u.a.  auch  in  Gotha  und
Berlin  vorhanden  ist.  Vgl.  Gotha  no.  49,2  und  Berlin  no.  99.  —  Abschrift
  datirt  vom  Rabi‘  I  1054  =  S  Mai—6  Juni  1644.

Anfang:  ala  As  Kl  em  lem,  U  HR  sr
Bmdte  halt,  [W.  Pertsch]

Ture.  6  (orient.  187)  74°)  beschriebene  Blätter  zu  21:154  cm.
Die  Handschrift  zerfällt  in  zwei  Haupttheile:  I  (Bl.  2—29)  von  orientalischer
  Hand  mit  grossem,  kräftigem,  verhältnissmässig  gutem,  7  zeiligem
  Diwäni  geschrieben  ;  nur  Bl.  19—22  und  29  von  anderen,  kleineren
  und  schlechteren  Händen.  II  (Bl.  30—73)  von  der  Hand
eines  Europäers  mit  gutem,  sehr  deutlichem  Nashi  geschrieben;  auf
der  Seite  stehen  hier  17—19  Zeilen.

I.
Ohne  alle  Einleitung,  selbst  ohne  Basmalah  beginnend,  ein  in  der
Überschrift?)  Asa&gt;  sLä5l  genannter  Briefsteller,  der  lehrt,  in  welcher
  verschiedenen  Weise  man  an  Leute  verschiedener  Stellung  und
verschiedenen  Ranges  schreiben  soll:  orst  an  den  Grossvezir  Je  ‚Quo,
dann  ein  Pascha  an  einen  anderen,  ihm  gleichstehenden  „„sJLäL  „1,3
Bu  Sein  u  Mala  dann  ebenso  ein  A&amp;ga  an  den  anderen,  dann  an
einen  Defterdär  ‚Asyl  „a,=  so}  Ilair  ya  3,10,x50  u.5.w.  Verschiedene
der  Briefe  sind  datirt,  und  zwar  stets  von  den  Jahren  1168  oder  1169
(=  1754/56);  die  Sammlung  wird  also  wohl  aus  dieser  Zeit  stammen.
Auf  Bl.  25’—28b  sind  fortlaufend  Zahlen  in  gewöhnlicher  Form  aufgeschrieben,
  denen  wahrscheinlich  die  entsprechenden  Siyäkah-Zahlen
beigeschrieben  werden  sollten;  «danach  ein  paar  Exempel  und  endlich
noch  einige  Briefe,  welche  von  anderer  Hand  geschrieben  sind  und
deshalb  nicht  zu  der  eigentlichen  Sammlung  zu  gehören  scheinen.

1)  Zu  seinem  und  seines  Buches  Lob  stehen  über  dem  Anfang,  verkehrt  und
schief  geschrieben,  die  folgenden  Verse  (Ramal  —  u  —  —  |  _  u  |  -u—-  —  |

—  u):

2)  Die  Foliirung  geht  nur  bis  73;  mit  29  sind  aber  zwei  Blätter  (29  und
292)  bezeichnet.

3)  0  ya  Sl  Ile!  oläll  u  Las  was  19.  Unter  dem  Titel
Ad  sl}  erscheinen  ganz  verschiedene  Briefsammluugen;  vgl.  Krafft  no.  114

und  115;  Wiener  Sitz.-Ber.  X  4;  XIII  27;  XIV  83;  ZDMG  VII  250;  VIII  846;
Journ.  asiat.  18414,  I  223.