Türkisch  6—8  473

Auf  Bl.  1%  steht,  von  alter  Hand  geschrieben:  “Epistolae  Turchae  varü
argumenti'.

II.
1)  Bl.  30°  Türkische  Gespräche.  Anfang:  (md)  &gt;  ‚Klo
2)  Bl.41?  Arabische  Gespräche.  Anfang:  (sy5  \u,&amp;  Iuhnss  z
las  Ge)  N  Aue!  Ar  aKseld  (6,D3  „Am,  2,6.  Die  Sammlung  ist
also  am  Anfang  defect;  auf  Bl.  42?  beginnt  das  siebente,  auf  BI.  44"
das  achte  Gespräch  (&amp;ILA%).

3)  Bl.  46°  die  Namen  einiger  Thiere,  wblu&gt;  yaxı   Almi.  Anfang:
  kam  —  8  —  am  —  ed  —  AST.

4)  Bl.  47*  die  bekannten  Anekdoten  von  @dı—,&gt;  a  „as
s.  Berlin  no.  461.  —  Auf  den  ersten  Seiten  sind  nicht  selten  im  Texte
vorkommende  Wörter  mit  lateinischer  oder  deutscher  Übersetzung  an
den  Rand  geschrieben.

Anfang:  als)  ol  BERN)  ya  my  &gt;  PS  25  BIS  Ar  alas:  lan,

.  PS  is)  sie  „lad  Anded  Bi  &amp;)
Auf  der  Vorderseite  von  Bl.  29°  steht,  von  alter  Hand  geschrieben:
  ‘Hoc  libro  continentur  1°  Colloquia  Turcharum  lingua  conscripta
—  2°  Historia  s.  Vita  Naseredin  Chogja,  quae  quamvis  sit  plena  rebus
  admodum  obscoenis  eam  tamen  magni  aestimant  Turchi  [sic].  —
3°  Colloquia  quaedam  Arabica.  —  4°  Nomina  quorundam  animalium
in  arabico  idiomate  expressa’.  Eine  andere,  gleichfalls  alte  Hand  hat
3°  und  4°  mit  einem  Winkel  eingefasst  und  darunter  geschrieben
‘Desunt’.  Der  Schreiber  hatte  nicht  bemerkt,  dass  die  vier  Nummern
nur  in  der  Reihenfolge  1  3  4  2  gebunden  sind.  [W.  Pertsch]

Ture.  %  (orient.  169)  curopäisches  Papier  36  Bl.  zu  20:
15  cm,  mit  8  Zeilen  1705  von  europäischer  Hand  geschrieben

Bl.  1—12:  Türkisches  A-B-C-Buch,  betitelt:  Abecedario  Turcico.
  Bl.  13—32:  Vocabulario  de’  motti  Turcheschi  secondo  |’
alfabeto.  Auf  den  ersten  7  Seiten  steht  die  türkische  Aussprache  am
Rande,  und  auch  ein  paar  italienische  Bedeutungen.  Das  Vocabular
geht  nur  bis  zum  Buchstaben  &gt;».  Bl.  35  Wörter  ‘Francoys  Italiaans

Hollands’.
Geschrieben  von  Jan  Benting  van  &gt;Stavoren  im  Mai  1705  in
Smyrna;  vgl.  Bl.  34°  ‘den  30  Maart  1705  ben  ik  hier  gekommen’.

Ture.  8  (orient.  101)  geglättetes  Papier  mit  Wasserzeichen
320  Bl.  zu  20:  144  cm,  mit  20  Zeilen  18  Jahrh.

Schrift  deutlich  und  gleichmässig,  unvocalisirt.  Überschriften  roth.
Der  Text  von  einer  rotlıen  Linie  umschlossen,  auf  Bl.  1?  und  2%  ausserdem
  noch  von  einer  breiten  goldenen  orientalischer  Lederband
mit  eingepresstem  Ornament  und  mit  Klappe.

Die  Angabe  cines  Verfassers  oder  Titels  ist  in  der  Handschrift
nirgends  zu  finden.  Das  Werk  enthält  Biographien  und  zwar
Bl.  1°—120°  unter  der  Überschrift  aa5lss  Kb  Diographien  von  Per-