414  Gocttingen,  Universitäts-Bibliothek

sonen  aus  der  Zeit  des  Sultans  Bäjazid  (ID),  Bl.  120°—195°  (£&amp;,b
ie),  1b)  aus  der  Zeit  Salim’s  (T)  und  Bl.  195°—-320  (sie  &amp;ä,b)  aus  der
Zeit  Sulaimän’s  (I).  Die  letzte  Biographie  ist  die  des  sol;  ss  ob.

Alles  dieses  führt  darauf,  dass  hier  die  türkische  Übersetzung  und  Bearbeitung
  von  Tasköprizädah’s  Biographien  türkischer  Rechtsgelehrter
(Saslzil)  Can)  s.  cod.  Arab.  85)  vorliegt,  welche  Muhammad  al-Magdi
  im  Jahre  995  (s.  H.  Hal.  IV  67  und  Bl.  320°,  wo  der  Dulhigga
  995,  Oct.—Nov.  1587,  als  Datum  angegeben  ist)  unter  dem  Titel

JE  FSB]  ae  vollendete  ;  vgl.  dazu  besonders  das  von  Flügel  im

Wiener  Cataloge  II  384  no.  1225  Bemerkte.  Bestätigt  wird  diese  Annahme
  durch  die  Bezeichnung  des  Werkes  als  sl.  (Ss  u&gt;S,

die  auf  dem  Schnitte  steht.  Die  Handschrift  enthält  indessen  nur  das
letzte  Drittel  der  Biographiensammlung.  Als  Schreiber  nennt  sich

N  Ar&gt;  a  Au

Ture.  9  (orient.  171)  43  beschriebene  Blätter  zu  20:15  cm
gutes,  durchaus  vocalisirtes  Nashi  mit  13  gespaltenen  Zeilen  auf  der
vollen  Seite.  —  Auf  einem  vor-  (resp.  nach-)  gesetzten  Blatte  steht,  von
alter  Hand  geschrieben,  oben:  ‘Caruma  Turcıca’;  unten:  ‘Ex  Bibliotheca
J.  C.  Croprı,  in  Acad.  Lips.  Linguae  Arabicae  olim  Prof.  P.  celeberrimi,
publica  auctionis  lege  sibi  acquisivit:  ..  ..  (der  Name  ist  ausgeschnitten).
  J.  ©.  Clodius  starb  1745.

Die  Hs.  enthält  eine  Sammlung  von  Erzählungen  in  Matnawi-Versen;
  es  sind  die  folgenden:

1)  i&gt;  Out  „US;  s.  Leipzig  no.  cccxv,  3  (p.  540°),  Statt  &gt;
steht  in  der  Leipziger  Handschrift   ui&gt;.

Anfang:  13  a7  I,  5859  zaRgll  aa  wozu  ‚st  all
2)  Bl.  20°  ‚Lo  ao  ‚aa&gt;  DUS,  mit  dem  Anfange:
ar  el  &gt;  Ar
3)  Bl.  30°  Le  Aus  tis5;  s.  Leipzig  no.  cccxv,  5  (p.  541°),  Dresden
no.  175  und  264°,  Upsala  no.  130,  4.
Anfang:  sul  all  os  2  li  9  alt  alt  nd  Sy  alla

4)  3  lau  usu&gt;  us,  die  sehr  verbreitete,  in  den  verschiedensten

  orientalischen  Sprachen!)  behandelte  Legende  von  Jesus  und
den  Todtenschädel.  Den  Inhalt  theilt,  nach  einer  gleichfalls  türkischen  Redaction,
  Fleischer  zur  Leipziger  Handschrift  no.  ccexv,  6  (p.  541°)  mit.

Anfang:  8  Ben:  a)  722  Kir,K  5,2  2,85  5  PN  5,2

5)  BI.38®  (il  tz  „LO,  mit  dem  Anfange:

5  LnnlE  Pr  Sry  8)  AN  5)  0  ?  sl  „”  el;  Am  SW  5  AN  PET  5!
ro  [W.  Pertsch]

1)  Türkisch,  ausser  in  Leipzig,  auch  in  Dresden  no.  2648;  München  no.  261
Bl.  160b;  bei  de  Sacy  no.  358  12.