476  Gocttingen,  Universitäts-Bibliothek

ein  Chronogramm  mit  der  Überschrift  ME,  VOR  and  Key;  das

gemeinte  Datum  wird  am  Ende  mit  den  Worten  JuSt  (söls&gt;  s;&gt;1&amp;
NP  aim  angegeben;  ich  kann  aber  die  Worte,  deren  Buchstaben  als
Zahlen  betrachtet  dieses  Datum  ergeben  sollen,  in  dem  Gedichte  nicht
finden.  [W.  Pertsch]

Ture.  12  (orient.  176)  81  Blätter,  von  denen  das  erste  und
das  letzte  nicht  zur  Gedichtsammlung  gehören;  21:124  cm;  auf  der
vollen  Seite  stehen  17,  meist  gespaltene  Zeilen.  Sehr  gutes  Nastalik;
  Seiten  und  Spalten  roth,  auf  den  beiden  ersten  Seiten  mit  goldenen
  Leisten  umzogen;  am  Anfang  ein  wenig  geschmackvoller  Unwän.
Wilken  hat  vorn  (auf  Bl.  22)  angemerkt  ‘Carmina  turcica’;  darüber
hat  sich  als  früherer  Besitzer  der  Hs.  eingeschrieben  „91,1  ‚Aan,s

Der  Diwän  des  Dichters  Täbit  „6  (F  1124  =  1712/13;  s.
Hammer,  Osman.  Dichtkunst  IV  46,  Hanifzädah  bei  H.  H.  VI  617,  14891
und  623,  14919).  Den  Anfang  machen  Kassiden,  darauf  folgen  (von
Bl.  27°  an)  Ghazelen,  dann  (Bl.  73°)  erst  ein  Tahmis,  darauf  Chronosramme,
  Rubäiyät,  "Mukatta  ät.  —  Andere  Hss.  dieses  Diwans,  resp.
der  Kulliyät,  finden  sich  in  München  no.  168  und  169,  Wien  no.  726
und  727,  St.  Petersburg  (Manuscrits  et  xylographes  no.  575  und  Asiat.
Museum  8.  360)  und  im  Brit.  Museum  p.  202%.

Anfang:  Lima  52  A  &gt;  us  &gt;

1)  5  Sm  ;  in  EER®  wol.  AR  AS  x
[W.  Pertsch]

Ture.  13  (orient.  181)  orientalisches  Papier  mit  Wasserzeichen,
219  Bl.  zu  204:14  cm,  mit  23  Zeilen  1638/39

Sauberes,  "zierliches  und  durchweg  gleichmässiges  Nashi,  unvocalisirt.
  Überschriften  roth  orientalischer  Lederband  mit  eingepressten
  Ornamenten.

se  5&gt;1,  ein  grosses  Werk  ethischen  Inhalts  von  Al  „„  Le

ai  bekannt  unter  dem  Namen  ur  ‚„)  (Ibn  al-Hannä’i  F  979

d.  H.  in  Adrianopel,  s.  II.  Hal.  I  203  no.  280),  welches  er  für  den
Beglerbeg  von  Syrien  “Ali  PaSa  972  (beg.  9  Aug.  1564)  verfasste  und
nach  seinem  Namen  benannte.  Das  Werk  zerfällt  in  eine  Mukaddima,

3  Kitäb  mit  folgenden  Überschriften  :  Ze  Als  ante  „As  det  was‘
sahAslıs  0p  ll  ads  „is  „Adnan,  We  SI  ab  us  „  N:  34R)
6)  sl  ER  ad  eis  OMste  &gt;  Alm,  nl  us  „»

(Bl.  292,  124*  und  192)  und  eine  Hätima  (Bl.  218%),  welcher  als  Appendix
  (51,2  xz&gt;  \3)  das  Testament  des  Muhammad  ee)

syiRl,  bekannt  unter  dem  Namen  Mauläna  ‚KO5sl&gt;,  beigegeben  ist.

Über  den  Inhalt  vergl.  Flügel,  Wiener  Cat.  III  304  no.  1879,  und
Hammer,  Osman.  Dichtkunst  II  341.
Die  Abschrift  wurde  vollendet  am  23.  Ramadän  1048  (28  Januar