Türkisch  16—19  479

die  folgende  Bemerkung:  ‘Geschenk  des  Hof-  und  Canzley-R.  Blumenbach

  zu  Hannover  1815’.  —  Nicht  wenige  Blätter  sind  durch  eingedrungene
  Nässe  fleckig  geworden.
Inhalt:

1)  ein  defectes  Exemplar  des  Romanes  von  den  Heldenthaten

des  ib;  Ak.  Diesen  Roman  hat  Fleischer  in  den  Ber.  d.  Kgl.  Sächs.

Ges.  d.  W.  II  (1848)  S.35  und  150  (=  Kleine  Schriften  III  226  f.)
besprochen  und  dann  H.  Eth@  vollständig  übersetzt  (2  Bde,  Leipzig
1871,  8%);  vgl.  Berlin  no.  475.  Die  fehlenden  Blätter  der  ursprünglich
  alten  Hs.  sind  von  einer  viel  jüngeren  Hand  ergänzt;  trotzdem
ist  das  Exemplar  immer  noch  (oder  besser:  wieder)  vielfach  defect:
das  erste  Blatt  (neu)  entspricht  der  Übersetzung  Eth6s  von  I  S.  29
Anfang  bis  S.  31  2.13;  Bl.2  gehört  zu  dem  alten  Exemplare  und
beginnt  mit  Ethö  I  S.  34  2.  10,  worauf  die  Erzählung,  allerdings  mit
ziemlich  vielen,  aber  nicht  grossen,  Lücken  (z.  BD.  gleich  nach  Bl.  5
und  7)  fast  bis"  zu  Ende  fortgeht,  nämlich  bis  Eth6  IL  8.  237  Z.  9.

Anfang:  NT  eg  6  Syrbl  Is  (sü,  R&gt;  FA  Sy  &amp;  AD
Ende:  Sizjle  as  RB  m  ze  BEE  EN
Pong  „aa  sa!  ESST  Je  ade)  Br  PEST  EA  ‚  sa.)  EN
5  de  um

2)  Bl.156:  ein  am  Anfang,  am  Ende  und  an  zwei  Stellen  auch

im  Inneren  defectes  Exemplar  der  ‘Vierzig  Fragen’  Sam  öß

welches  Werk  hauptsächlich  durch  die  von  Zenker  besorgte  Ausgabe
(Vienne  1851,  8°;  s.  Zenker,  Bibl.  orient.  II  1204)  bekannt  ist;  vgl.
Berlin  no.  1334.  Der  Anfang  des  vorliegenden  Exemplares  entspricht
Zenker  tf,  6,  und  der  Text  geht  nun  ununterbrochen  fort  bis  Bl.  176
—  Zenker  fv,  letzte  Zeile;  hier  folgt  ein  leeres  Blatt,  welches  eine
Lücke  von  einem  Blatte  bezeichnet.  Der  Text  geht  dann  (Bl.  177)
weiter  mit  den  Worten  du  urls;,  —si  „a  (Zenker  ?1,  Anfang)  und  läuft
fort  bis  Bl.216  =  Zenker  an,  10  v.u.,  worauf  wieder  ein  Blatt  fehlt;

Bl.217  setzt  wieder  mit  (FR  ars  al5  ein  und  führt  den  Text  fast
bis  an  das  Ende,  nämlich  bis  Al}  Aus  Ge  Vi  =  henker  91,4v.u.

-  0  2

Anfang:  (S«  A,  ir  Nu  PX  &amp;  Je  &gt;  d,9  yo  ee

(Konstantinopel  1270:  fP,  2  v.u.

[W.  Pertsch]
Ture.  19  (orient.  165)  106  beschriebene  Blätter  von  204:  15cm;
ziemlich  grobes,  aber  sehr  deutliches  Nashi  von  türkischem  Zuge:
auf  der  Seite  stehen  20—24  Zeilen.  Die  ersten  Blätter,  besonders
aber  Bl.  10,  fleckig.  Nach  der  vorhandenen  Originalfoliirung  fehlen
BI.1—9  21  22  27  28  34  35  71-78  81  88  91-99  (Lücke?)  129  —

1)  ‘Theuerung’  =  is  bei  Zenker  3,5  v.u.  Die  Ausgabe  von  Konstantinopel
  1270  hat  (IF.  ,  3  v.u.)  EI  wie  die  Handschrift.