Türkisch  36—38  489

selbe,  ohne  alle  Eintheilung  in  Capitel  oder  sonstige  Abschnitte,  allgemeine
  moralische  Betrachtungen,  welche  als  Einleitung  zu  einer  Heiligengeschichte

  WARS)  3,55,  gleichsam  als  vorausgeschickte  Theorie

zu  den  nachfolgenden  praktischen  Beispielen  dienen  sollen;  denn  am
Ende  (Bl.  223°)  heisst  es:  *  Jssl  AR  sig  sl  3  (SA  Er

rt  LT  ol  ES  RT  &gt;  Las  all  sLäsl.  Diese  Heiligengeschichte,

  sla5s9}  5,55  oder  Let  8,5Ä5,  ist  denn  auch,  neben

einigen  astronomischen  .  Hal.  III  446;  VI  114.  240.  397)  und  einer
juristischen  (H.  Hal.  VI  489)  Abhandlung  ,  ddas  einzige  grössere  Werk

allgemeinen  Inhalts,  welches  ausser  dem  ale,  xo5  als  von  Sinän  Pasa

verfasst  erwähnt  wird:  s.  Hammer  a.a.O.,  nach  Latifi;  H.  Hal.  II  258,
2798;  Wien  I  377  no.  1214,  wo  jedoch”  nur  die  eigentliche  Heiligengeschichte
  ohne  den  hier  allein  vorliegenden  einleitenden  Band  vorhanden
  ist.  Beide  Handschriften,  die  hiesige  und  die  Wiener  zusammen,
  dürften  also  ein  vollständiges  Exemplar  des  ganzen  Werkes  bilden.

Anfang:  Ad,  am  I  Anl  „u,  &gt;  3  ou  is
[W.  Pertsch]

Ture.  37  (orient.  166)  ein  Blatt  von  744  cm  Höhe  und  5l  cm
Breite,  zusammengefaltet  zur  Grösse  von  19:13cmı  und  in  einen  in
Buchform  hergestellten  Kasten  gelegt.  Der  Rückentitel  dieses  scheinbaren
  Buches  lautet  'orDr.  Bar.  TUR.

Den  Inhalt  bilden  mit  gutem  Diwäni  geschriebene  Vorschriften  über
Feldschlacht,  sowie  Angriff  und  Vertheidigung  von  Festungen.
Die  Überschrift  lautet:  5  „lo  imsbil-,  sol  rl,  KÄi&gt;  a;

der  Anfang:  S,SIms  ohär  or  z&gt;  2  rer  AR  An
SCHEN  ar  Kelbi  54,&gt;  Ren  &gt;  sul.  |W.  Pertsch]

Ture.  38  (orient.  196°)  71  beschriebene  Blätter  zu  254:  15cm.
Verschiedene  Hände;  Umrandung,  wo  vorhanden,  von  Gold,  Silber
oder  Roth.  Auf  dem  letzten  Blatte  steht:  iure  emtionis  ab  Hungaro
Theolog.  Moioraschi.  2  Carol.  1759  Altorfj.  ‘Ex  donatione  Henrici
Ewald.  1875.

Aus  dem  äusserst  bunten  Inhalte  dieses  Collectaneenbuches
hebe  ich  die  folgenden  Stücke  als  bemerkenswerth  hervor:

1)  BSP  Umys  (ö0,,  ein  Lehrbuch  der  Gärtnerei  von  ungenanntem
  Verfasser,  s.  Berlin  no.  291,  wo  eine  Handschrift  derselben
Abhandlung  beschrieben  wird.  Eintheilung  und  Titel  werden  hier  mit
folgenden  Worten  angegeben:  Ja  „&gt;  Er  E*  en  ‘;  32  Mad  ‚&gt;

Anfang:  „la,  unit  Sl  ul)  u  I  bl  A  oule  a7
Pa}  sand)  ai  „&gt;

2)  Bl.  22°  Anonyme  Abhandlung  über  die  wI,ux&gt;}  (s.  Berlin,