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8)  Rückseite  desselben  Blattes:  eine  Tabelle  über  das  vorbedeutende
  Gliederzucken  ‚xw.  Die  Hftschreibt  4”.  Vgl.  Gotha,  Türk.

lı7  und  Arab.  1324.
9)  Bl.  55°  nach  verschiedenen  kurzen  Notizen  u.  dgl.  ein  arabisches,

  im  Monat  Safar  zu  recitirendes  Gebet  (  pn  ses}  IS)

mit  dem  Anfang:  Nas  in,  &amp;l,  Pr:  A  us)  8  au.  Durchaus  vocalisirt.


10)  Bl.  56°-57°  Derwisch-Hymnen,  st;  ebensolche  Lieder
(auch  „5,5,  z.  Th.  mit  Angabe  der  Melodie)  folgen  dann  auch  noch
auf  BI.  62°—64°,

11)  Bl.58°  ein  ganz  kurzes  sAlJb,  angeblich  von  „ur  „1  (f  272
=  885/6)  für  einen  sL&amp;  „es  verfasst.  Diese  Angabe  dürfte  als  ein
thörichter  Anachronismus  zu  betrachten  sein;  will  man  dieselbe  aber
ernsthaft  nelımen,  so  kann  man  nur  an  den  Sasaniden  Bahräm  I  denken,

der  im  J.  273  =  886/7  den  Thron  bestieg;  auf  ihn  passen  aber  wieder
die  Beisätze  Aug  und  x519,,  all  „LI  nicht,

Anfang:  x5l9,  308  zu  LE  eig  Are  le  af  JR  wrahe,  ahzaih.

12)  Bl.  59°  Angaben  darüber,  welche  Zeiten  gut  sind,  um  bestimmte
Handlungen  vorzunehmen.  Die  Zeitangaben  sollten  offenbar  roth  eingeschrieben
  werden;  die  hierfür  bestimmten  Stellen  sind  aber  leer  gelassen.


Anfang:  Le,  BER  8»  Ay  €  Ar  It:  um!  OAET  „eo  g*\  ren

Ge

13)  Bl.  65°  von  alter,  europäischer  Hand  geschrieben  ,  zuerst  eine
Abschrift  der  arabischen  (fast  nur  Qur’än-)  Stellen,  welche  ir  der  Schrift
no.2  von  Bl.  31°  7.2  v.  u.  an  vorkommen;  beigefügt  ist  eine  lateinische
Übersetzung.  Darauf  folgt  (Bl.  67?—68?)  ein  Verzeichniss  türkischer
Wörter  und  Phrasen  mit  Angabe  der  Aussprache  und  lateinischer
Übersetzung.  Endlich,  Bl.  69°—71?,  wieder  von  derselben  Hand  geschrieben,
  unter  der  "Überschrift:  “Dietionaire  [sic]|  du  Langage  des
Fleurs’,  ein  Verzeichniss  von  Gegenständen  mit  ihrer  Bedeutung  in
der  heichenspr  ache  (alles  türkisch  und  französisch).  Es  ist  dasselbe
  Verzeichniss,  welches  Hanımer  in  den  Fundgruben  I  36  £.  mittheilt.
  Der  erste  Band  der  Fundgruben  ist  im  Jahre  1809  erschienen:
ich  halte  die  Hand  der  vorliegenden  Abschrift  für  älter.  Gerade  dieses
Verzeichniss  scheint  es  gewesen  zu  sein,  das  von  Goethe  im  Commentar
  zum  westöstl.  Divan  nachgealimt  worden  ist  (Werke,  Ausgabe
letzter  Hand,  VI  127).

Anfang:
se  S,  I  EDS  Bar  ao  re  Se  Bus  5  Ba  Bee  ERrE  S  Lze  N  al.
Le  Tresor  des  Belles  Tu  es  Perle  J’ai  rcmis  ä  Dieun  Organsin
mon  Destin  (Gezwirnte
Scide)
[W.  Pertsch]