Türkisch  39—43  Asch  100  493

syrischen  Monate  für  19  Jahre,  schliesslich  6  Tabellen  zur  Bestimmung

der  Tageszeiten.  Am  Schluss  die  Bemerkung  law  az  RyOR
Geschenk  des  Geheimraths  Prof.  Wüstenfeld.

Ture.  42  (orient.  180)  europäisches  Papier  30  Bl.  zu  20:
14  cm,  mit  13  gespaltenen  Zeilen  1681  .

Zwar  kräftiges,  doch  plumpes  Nashi,  unvocalisirt.  Uberschriften
  roth.

Die  erste  Zeile  enthält  den  Titel:  sol;  h.mas  ey  Bill  all  JUus  äs
sale  sl}  &amp;7,,  die  medicinische  Abhandlung  des  Muhammad  ibn  Muhammad

  Kaizünizädah  in  Verse  gebracht  von  Nidäi  Celebi  für
den  Sultan  Salim  II,  vgl.  H.  Hal.  in  431  no.  6291  und  Fiügel  Wiener
Cat.  II  539  no.  1470.  ”  Am  Schluss  die  Datirung  der  Abschrift  vom
Jahre  1092  (beg.  21  Jan.  1681).  Anfang:

&gt;  &gt;  „als  AR  5’
Auf  Bl.  1?  und  30  noch  einige  inhaltlose  Schreibereien.

Ture.  43  Eine  Anzahl  verstümmelter  Blätter  zu  194  :15  cm.
Eines  derselben  trägt  die  von  alter  Hand  geschriebene  Bemerkung
‘Liber  Tureichus  in  quo  multa  desunt  cum  ab  initio  tum  in  fine.  Hoc
libro  exposita  est  vita  illustrium  quorundam  virorum,  qui  in  Imperio
Othomanno  exstiterunt,  scil.  Vezirorum  et  aliorum,  qui  rebus  domi
belloque  gestis  conspicui  fuerunt”.  Von  den  übrigen  Blättern  sind
sechs  mit  gutem  türkischen  Nashi  beschrieben,  alle  von  derselben
Hand.  Die  Blätter  sind  einem  oder  mehreren  Heldenromanen  entnommen;
  die  auftretenden  Personen  sind  „lu,2,  wmelad,  pn)  aas,
5  ro  und  La  ()E.

Die  Blätter  sind  aus  dem  Einbanddeckel  einer  der  von  H.  Brugsch
erworbenen  Handschriften  (s.  F.  Wüstenfeld  in  Gött.  Nachrichten  1878
p.  285  ff.)  ausgelöst.  Hieraus  erklärt  sich  auch  der  beschädigte  Zustand
einiger  Blätter.  [W.  Pertsch]

Asch  100  ))

25  Bogen  verschiedener  Grösse  und  verschiedenen  Inhalts.  Dieselben
  lassen  sich  in  folgende  drei  Kategorien  eintheilen:

1)  zwei  Hatt-i  Sarif  des  Sultans  M  ustafä  III  aus  den  Jahren
1186  und  1187  (=  1772  und  1773).  Beiden  ist  die  Tugra  übergemalt.

2)  Achtzchn  Briefe,  Erlasse  und  dgl.,  soweit  datiert  siimmtlich
aus  der  zweiten  Hälfte  des  12  Jahrhunderts  d.  Flucht.

3)  Fünf  Blätter  verschiedenen  Inhalts.  Drei  enthalten  statistische
Angaben  (eines  vom  23  und  25  Safar  1203  =  23  und  25  November
1788),  eines  eine  Aufzählung  vieler  Personen  mit  beigesetzten  Strichen,
das  fünfte  endlich  den  sogenannten  Thronvers  PR)  x]  des  Korans

(II  256)  vielmals  wiederholt  und  so  geschrieben,  dass  die  cinzelnen
Wörter  desselben  in  kunstvoll  symmetrischer  Weise  in  vier  ETOSSC,

1)  Oben  8.  52  einzureilen.