App.  dipl.  20—8G  503

tage.  ..  Bl.193  Nutzen  verschiedener  Wasser  ‘Item  rosen  wasser
ist  gut...

App.  dipl.  2D  8Bl.  zu  30:11  cm  1430

Rechnungsbuch  aus  Hildesheim,  wohl  von  einem  Beamten  des
Bischofs  geführt:  Bl.1  Ausgaben  (meistens  Botenlohn  für  besorgte
Briefe;  Bl.  4  auch  anderes,  darunter  ‘vor  istorien  to  screvende’);  Bl.5
Dumma  summarum  omnium  expositorum  xlv  punt  iiij  f.  ix.d.  Bl.5
Einnahmen,  Bl.8  Summa  summarum  omnium  receptorum  xxxvi  punt  1[.

App.  dipl.  2E  Pergamenthandschrift  159  Bl.  (mit  Lücke
nach  Bl.151)  zu  214:15cm  rothe  blaue  und  grüne  Initialen
Bl.?7®  blattgrosses  Bild  (Maria  mit  dem  Jesuskinde),  Bl.8  28  41  52%
53  65°  80  93°  96  109  Initialen  in  bunten  Farben  und  Gold  (Bl.8  zu
114:8,  die  übrigen  ungefähr  zu  75:74  cm)  XIV  Jahrh.  lederbezogener
  Holzband  mit  Schliessen

Psalterium.

Bl.1  Kalender  (mit  kleinen  bunten  Darstellungen  der  Himmelszeichen)...


Bl.8  Psalterium  mit  Cantica,  Laus  angelica,  Fides  catholica,  Letania
  VII  psalmorum  und  Orationes  (Bl.  154°  Breviarium  cursus  s.  Mariae).
  Am  Rande  sind  öfter  Invitatorien,  Antiphonen  und  Versus
nachgetragen.

Die  Hs.  stammt  wahrscheinlich  aus  Halberstadt;  denn  auf  vorn
und  hinten  eingeklebten  Blättern  werden  Halberstadt,  Hedersleben  und
Schwanebeck  genannt.

App.  dipl.  8B  Papyrusfragment  zwischen  Glasplatten  im  Ralımen
  etwa  15cm  hoch  und  34cm  breit

Fragment  eines  hieratisch  geschriebenen  Todtenbuchs:  Bruchstücke
von  Kap.  25  und  26  (Lepsius).  ‘Aus  den  Mumiengräbern  bey  Theben
in  Aegypten  mitgebracht  von  dem  jungen  Herrn  Rüppel  in  Frankfurt
anı  Mayn.  An  die  Univ.-Bibliothek  in  Göttingen  (1818)  gegeben  von
Herrn  Dr.  (G.  Fr.)  Grotefend”.

App.  dipl.  SC  und  SD  zwei  Fragmente  zweier  Papyrusblätter,
unten  und  an  einer  Seite  unvollständig,  jetzt  noch  1Scm  hoch  und  an
der  breitesten  Stelle  etwa  10  cm  breit  Uneialschrift  etwa  des  6.
Jahrhunderts  zwischen  Glasplatten  in  Holzralımen

Fragmente  eines  lateinisch-griechischen  Glossars;  schr  ausführlich
  auf  Grund  einer  Arbeit  von  K.  Boysen  besprochen  in  Goetz’  Corpus
  glossariorum  latinorum  vol.  IL  (1888)  S.xxxvınfi.  und  abgedruckt

ebenda  S.  559  fi.  Dieselben  stammen  aus  Helmstedt  (bezeichnet  als
‘Helmst.  no.  1279)).  Zwei  andere  zu  diesen  zugehörige  aber  jetzt

verlorene  Fragmente  sind  facsimilirt  von  Tychsen  in  den  Commentationes
  societ.  reg.  scient.  Gottingensis,  histor.-philol.  Classe,  Tom.  IV
(1820)  nach  3.  156.

App.  dipl.  SE  2  Bruchstücke  einer  griechischen  Papyrusurkunde
  des  4.  oder  5.  Jahrhunderts  n.  Chr.,  jedes  etwa  25cm  breit
und  etwa  10  cm  hoch.

App.  dipl.  SG  1)  Blatt  breit  404,  hoch  24cm  "Vater
unser’  in  Tamil-Schrift;  Rückseite:  sinhalesische  Schrift.  2)  Blatt