Müller  I15—III2  509

zahlen;  XV  Jahrh.,  nicderdeutsch  Sachsenspiegel  (aus  II  21  22
Homeyer).
Müller  115  2  zusammenhängende  Blätter  zu  264:21  cm,

zweispaltig,  rot  rubricirt;  XV  Jahrh.,  niederdeutsch.  Bl.1  Schluss
einer  Erzählung  die  den  Stoff  von  Mai  und  Beaflar  oder  der  geduldigen
  Helena  (ohne  Namensnennung)  behandelt.  Bl.  2  Anfang
einer  Bearbeitung  der  Crescentia  (ohne  Namen)  ‘Te  Rome  was  ein
keyser'.

Müller  116  (und  1%)  Bruchstück  eines  Blattes,  3  cm  hoch
und  164cm  breit,  oben  unten  und  links  beschnitten,  abgesetzte  Verszeilen,
  zweispaltig,  rotlı  und  blau  rubricirt,  rothe  Überschriften,  XV
Jahrh.,  niederländisch.  Gereimte  Legende  des  hl.  Gregorius;  26
Verse  sind  vollständig  oder  fast  vollständig  erhalten.  Dabei  cine
Abschrift,  in  der  noch  12  Verse  eines  nicht  mehr  dabeiliegenden  Bruchstückes
  enthalten  sind.  (L  17  nur  ein  Stückchen  von  2:1cm,  niederländisch).


Müller  I1S  2  an  einander  anschliessende  Blätter,  184  cm  hoch
(mit  22  Zeilen),  und  noch  114cm  breit  (innen  ist  der  Rand  mit  geringem
  Textverlust  abgeschnitten),  roth  und  blau  rubricirt,  rothe  Überschriften;
  XIV  Jahrh.,  schwedisch.  Södermannalagen  (‘VI  Bygninga
  Balker’  7  Anfang  bis  9  Mitte).

Müller  I  19  3  Bände  (a—c),  alles  von  G.  F.  Benecke  geschrieben
  Hartmann’s  Iwein:  a)  Vorrede  und  Anmerkungen,

Druckmanuscript  der  Ausgabe  von  Benecke  und  Lachmann  (1827);
b)  Notiz  über  die  Hss.,  Lesarten  (im  Abdruck  ist  wenig  davon  ausgelassen),
  c)  Text  (Druckmanuscript,  am  Schluss  ‘May  12.  1825’).

Müller  I  20  etwa  200  Bl.  in  4°  G.  F.  Beneckes  'Adversarien’
  (Fragen  und  Bemerkungen  über  deutsche  Sprache)  auf  gebrochenen
  Quartblättern,  die  er  (seit  1819)  an  Jacob  Grimm  schickte
und  die  dieser  mit  ausführlichen  Antworten  versah;  nicht  vollständig.
Dabei  (etwa  50  Bl.)  Auszüge  B.s  aus  Jacob  Grimm’s  Adversarien,

meist  Reimbeobachtungen.  Erwähnt  von  W.  Müller,  Briefe  der
Brüder  Grimm  an  Benecke  (1889)  S.X.
Müller  I  21  34  Bl.  in  4°  'Isidorus  de  nativitate  Christi.

Cod.  Paris.  no.  2326.  nach  der  von  Graff  (Paris  d.  5—7  Aug.  1825)
genommenen  abschrift”.  Abschrift  Bencecke’s.

Müller  U  Urkunden  in  deutscher  Sprache.
20  Stück,  aus  dem  15  bis  15  Jahrhundert,  mit  Ausnahme  von
Il  16  und  II  20  sämmtlich  auf  Pergament.

(Müller  IID  Fragmente  meist  in  lateinischer  Sprache.

57  Nummern,  mit  Ausnahme  von  III  44  Pergament.  111  31  32
56  sind  vollständige  Handschriften.  Der  Inhalt  ist  sehr  verschieden:
Bibel,  Liturgie  mit  und  ohne  Neumen  oder  Noten,  Vitac  Sanctorum,
Lectiones  etc.,  ausserdem  einige  Urkunden  (II  50  51  und  französische
III  54  55).

Besonders  hervorgehoben  zu  worden  verdienen  folgende:
Müller  DI  1  und  2  2  Bl.  zu  otwa  33:23cm,  zweispaltig,