Göttingen  Stadt  7  519

S.  98/9  drei  Urkunden  =  Urk.  III  S.  55/6  no.  70  73  75  (Regesten).
S.  99  (nachgetragen)  über  Unruhen  in  der  Stadt  am  8  Juni  1602.
8.  101—104  Streit  des  Raths  und  der  Gilden  1513/4,  gedr.  Urk.  III
Note  zu  S.  60—64.  Nach  8.  104  folgen  9  leere  blätter.  Dann
beginnt  wieder  alte  Seitenzählung.  S.  119/20  Casus  Hans  Tollen
consulis,  qui  ‘ea  quae  iussus  fuit  agere,  renuit  facere’,  1515.

S.  121—125  Fehde  mit  Hz.  Otto  1387,  gedr.  Urk.  II  451—457.
S.  126  Hz.  Otto  beschuldigt  den  Rath  ‘dat  se  eme  entfort  hedden  van

deme  berge  to  Grone  Holt  Steyne  und  Kalk’,  1388.  Ss.  127—132
leer.

S.133—141  ‘De  Handelinghe  der  iemerleken  Schicht  to  Brunswig’
  1374.  S.  142—146  leer,  S.  147/8  fehlen.  S.  149—  154

Privilegien  der  Stadt  Mühlhausen  von  Karl  1348  1349  1350  und
von  Wenzel  1380.  S.  157—160  sind  leer.

S.161—188  ‘Schulde  hertoghen  Berndes  unde  hertoghen  Hinr.
teghen  hert.  Fredrike,  hert.  Erike  und  hert.  Otten’  besonders  das  Kloster
  Amelunxborn  betr.,  1416:  Anklagepunkte  und  Vertheidigung.
S.188—212  fehlen.

S.  213—  232,  Lage  einer  andern  Handschrift,  14/15  Jh.:  S.  213
Johannes  de  Rupescissa,  liber  qui  dicitur  Vade  mecum  in  tribulatione,
  gekürzt  gegen  die  Ausgabe  (Edw.  Brown,  Fasciculus  rerum
II  1690  8.494).  S.220  Herstellung  von  Würzweinen  'Quoniam
vinum  album’.  8.220  2.  Spalte  beginnen  Schriftstücke  ‘contra  mendicantes’,
  welche  hauptsächlich  die  sepultura  apud  mendicantes  behandeln.
  Zuerst  eine  Notar-Urkunde  aus  Mecheln  1320,  welche  das
Gutachten  von  7  Juristen  aus  Avignon  (Dinus  archiep.  Januensis,  Bonifacius
  ep.  Mutin.  etc.)  enthält.  Dann  8.224  Articuli  pro  intellectu
decretalis  super  cathedram  Bonifacii  VIII  de  sepultura  in  Clemenftinis
III  7,2).  8.225  Libellus  contra  mendicantes:  Coram  vobis  venerabili
viro  dno  Philippo  de  Laiczano  ....  8.228  Articuli  contra  mendicantes,
von  Seite  eines  curatus  parochialis  ecclesiae  b.  Mariae,  wahrscheinlich
dieselbe  Sache  betreffend,  wie  8.230:  Sententia  diffinitiva  contra  mendicantes
  pro  decretali  super  cathedram  ‘Christi  nomine  invocato  pro
tribunali  sedentes’,  worin  die  fratres  minores  loci'  Gervica  de  Tarascon
genannt  werden.  8.231  Puncta  alia  contra  mendicantes  pro  decretali
super  cathedra:  Lis  pendet  in  curia  komana  inter  religiosos  mendicantes
  a.  1357  ct  rectores  parrochialium  ecclesiarum  in  Argentina  ipsorumque
  rectorum  articuli  tales  erant;  unvollständig.

S.  233  leer.  8.  235—  284  (2  Lagen  von  je  6  Doppelblättern  mit
einem  Doppelblatt  —  S.233/4  und  283/4  —  als  Umschlag)  im  15  Jh.
geschrieben,  betreffen  Erfurt'):  8.235  ‘Dyt  ist  dy  Wylliekur  der
Stat  zu  Erfurt.  Es  folgt  der  von  C.  F.  Walch,  verm.  Beyträge,  IS.
95—120  gedruckte  Text;  dann  unmittelbar  5.  248—250  =  Walch  II
21—24  (de  campsoribus).  Hier  ist  ofienbar  durch  ein  grobes  Versehen
  und  Blattversetzung  unmittelbar  angeschoben  ein  Stück  des  Weisthums
  von  1289,  so  dass  8.  230—255  gleich  ist  A.  Kirchhoff,  die  ältesten
  Weisthümer  der  Stadt  Erfurt,  8.15  no.  19—S.  29  no.  55  (no.  56

1)  Über  diesen  Theil  der  Hft  gab  Herr  Stadtarchivar  Dr.  C.  Beyer  in  Erfurt
wertlivolle  Mittheilungen.