920  Stadt  Göttingen

und  57  fehlen  ganz).  Dann  folgt  unmittelbar  S.  255—270  die  Fortsetzung
  von  S.  250  =  Walch  IL  24  (de  pena  civium)—50  (zwischen
on  gemacht  were);  dann  das  bei  0.  W.  A.  Heinemann,  die  statutarischen
  Rechte  1822,  8.95  no.113  übersetzte  Stück  ‘Von  erbe.  Hieran
schliesst  unmittelbar  ‘Man  bekennet  unsen’,  der  Anfang  des  Weisthums
von  1289,  so  dass  8.  270—272  Ende  =  Kirchhoff  S.1—15  no.  18.

S.273  Was  in  Erfurt  1305—1322  geschah,  eine  Erzählung,  welche
auch  im  cod.  Jurid.  539  Bl.18—21  steht  und  von  dem  Chronisten  Siegmund
  Friese  benützt  ist;  dann  8.276  ‘der  richen  Leute  gehorsam  zu
Erfiorte,  dann  4  Zeilen  über  Hopfgartin  1303  und  14  Seiten  'von
Kyrchberg’  1304.  Diese  Erzählungen  finden  sich  handschriftlich  auch
sonst,  besonders  verbunden  mit  der  Willkür  vom  J.  1322.

S.  278  folgen  wieder  Statuten:  ‘'Eyn  itlich  Junckfrauwe’  und  “Wer
abir  eyn  solch  gelobede  =  Walch  II  50/1;  dann  8.279  Ordnung  für
das  neue  Spital  =  Walch  Il  52/54,  und  ‘“Unsir  herren  wollin  =
Walch  II  54.  D.280/3  Hec  est  notula  regiminis  collegii  Amplonii:
diese  Fassung  ist  kürzer  und  älter  als  jene  von  1433  (gedr.  in  Mittheilungen
  d.  Vereins  für  die  Geschichte  ...  von  Erfurt  9.  Heft  1880
S.  147);  in  Erfurt  finden  sich  mehrere  Abschriften  davon.

Die  Blätterlage  8.  285—320  mit  der  spätern  Überschrift  ‘De  concilio
  Constant.  et  Johanne  Huss’  enthält  eine  Reihe  von  Erlassen
des  Concils,  der  Päbste  oder  hoher  Geistlicher,  der  Kaiser  u.s.w.,  dann
Anderes  wie  S.299—305  dic  bei  Mansi  27  1209  755  752  gedruckten  Stücke,
S.311  jene  cedula  responsionum  von  Huss,  welche  Mansi  27  zsı  gedruckt
  hat.  S.316  319  und  320  sind  leer,  S.  317/8  fehlen.

S.321  Von  Huldigunge,  gedruckt  Urk.  IT  34.  S.  322  leer.
8.323  und  324,  woran  sich  Bl.  340  (bis)  schliesst,  ‘Von  dem  vorlovenden
  der  magde  absque  conseusu  parentum’:  ‘a  1416  in  vig.  Apollonie
virg.  geschach  dusse  nagescr(even)  schicht.  Wernher  goldsmed  seligen..’.
Bl.  340°  Casus  ex  parte  certorum  equorum,  de  Dethmer  von  Adelevessen
  sommelicken  strodern  afidrangk,  der  sick  de  von  Hansteyn  anthogen’
  (14)78.  S.325  Schluss  eines  Stückes  (einer  Schulde  ?),  worin
Corde  Hagen  genannt  wird.  S.  326  leer.  5.  327/9  Erzählung
von  Hans  von  Grone,  Hans  Papejan  u.s.w.  1415  6.  fer.  ante  nativ.
Mariae.  S.  330  leer.

S.  331—335  Van  Lehengude  und  dat  to  entfangende  (späterer
Titel).  ‘Merke  du  wise  man  we  du  sist  dat  du  sprikst  dat  borghere,
de  Lengud  hebben  .  .,  dat  se  sullen  Lenrechtes  darven,  also  dat  se
nicht  volgen  moghen  an  enen  anderen  heren  off  ere  here  ane  lenerven
sterved  oder  dat  se  an  lenrechte  tughen”.  Diese  anziehende  Abhandlung
  wird  von  Ferd.  Frensdorff  veröffentlicht  in  den  Götting.  Nachrichten
Philol.-hist.  Klasse  1894.  S.  336—  338  sind  leer,  S.339—342  fehlen.
S.  343/6  Casus  inter  pistores  und  Henninge  Kerl  schaper  den  se  vor
neynen  gildebroder  wolden  nemen,  1455.  S.  346  ist  leer;  dann  folgen
  3  nicht  gezählte  Seiten.

Hierauf  beginnt  (mitten  in  der  Lage  von  anderer  Hand)  die  Blattzählung.

  Bl.  348%  leer.  Bl.  348°  und  349%  Fragen  und  Antworten
  im  Verhör  betr.  Hans  und  Tyle  von  Dransfeld  und  Bertold  Specbotel.
  Bl.  339°  leer.  Dann  ist  statt  350  die  Blattzahl  340  geschrieben

  und  so  weiter  gezählt.  Bl.  340  (bis)  s.  zu  S.  323.