Göttingen  Stadt  7  8  521

Bl.  341  fehlt.  Bl.  342  (bis)  ‘uxor  (Hanse)  Sloten  hengk  sick  sulvest,
1479.  Bl.  343  (bis)  ‘Jüne  gewunnen’  1486,  gedr.  Urk.  II  326/8.
Bl.  344  (bis)  Northen  gewunnen’  1486,  gedr.  Urk.  II  349.  Bi.
344°  und  345  leer.  Bl.  346—  352°  ‘Drabanten  togen  vor  Söst’
1447,  gedr.  in  ‘Zeitschrift  f.  vat.  Geschichte  ...,  hggb.  von  d.  Verein  f.
Geschichte  ..  Westfalens’  24,  1864,  S.  1—16.  Bl.  352°  Notizen  über
Mäuse  1448;  Zug  vor  Grubenhagen  1448,  gedr.  Urk.  II  210.
Zug  Hzg.  Friedrichs  ‘over  de  von  Svartborch’  1450.  Bl.  353  ‘Vor
den  Grubenhagen  getogen’  1448,  gedr.  Urk.  IL  207/10.

Bl.  354  Recessus  in  causa  episcopi  Coloniensis  ducis  Cleven.  et
Sost,  27  April  1449,  gedr.  Lacomblet,  niederrhein.  Urkundenbuch  IV
no.  289.

Bl.  356—358  (4  Blätter,  da  358  doppelt  gesetzt  ist)  ‘Bramborch
unde  Jüne  gewunnen’  1458,  Entwurf  mit  Correcturen,  gedr.  von  G.
Schmidt  in  ‘der  Zug  des  Ldgfen  Wilhelm  v.  Thüringen  gegen  Jühnde
und  die  Bramburg’  1864.  Bl.359  Wo  de  Kalandes  Heren  wolden
de  Kalande  yn  eyn  bringen  1458,  gedr.  Urk.  II  242/4.  Bl.  360
leer.  Bl.  361/2  Erckel  gebrand  1462,  gedr.  Urk.  II  269—273.
Bl.  363/5  De  causa  Monasteriensi:  Gerichtsverhandlungen  zwischen
Valentin  von  Geysenheim  und  Georg  Glasemacher  von  Münster  nebst
Urtheil  des  Raths  zu  Münster  betr.  Schuld,  1508.  Bl.  366  leer.
Am  Schluss  2  Blätter  (um  1600)  mit  werthlosen  historischen  Notizen
über  Göttingen  und  Umgegend.  Am  Hinterdeckel  von  einer  Hand  des
15.  Jh.  die  Urk.  II  Vorrede  8.  ıx  gedruckte  Notiz  über  1387  und  1458.

Göttingen  Stadt  8  (im  Stadtarchiv:  Haupt-Repertorium  ,  Reformationis
  et  religionis  acta,  Fasc.  XV])  22  Bl.  in  fol.

Briefe  Melanchthons  und  Anderer  an  den  Rath  von
Goettingen:

Bl.2  und  3  Joh.  Bugenhagen  und  Phil.  Melanthon,  Wittenberg
10  Sept.  1541;  die  Unterschriften  sind  eigenhändig,  der  Brief  selbst
ist  nicht  von  Bugenhagen  geschrieben,  wie  im  Corpus  Ref.  steht.
Nach  diesem  Original  mit  "Veränderter  Orthographie  und  mit  einigen
Fehlern  gedr.  im  Corpus  Reformatorum  IV  655.

Bl.5  Anfang  eines  Briefes  von  ?  an  Melanchthon,  worin  ein  (wohl
verlorener)  Brief  des  Mel.  erwähnt  wird  “fuit  mihi  .  .  colloquium  cum
Sutellio,  qui  mihi  exhibuit  tuas  litteras  de  mox  mittendo  professore,
quı  scholam  hactenus  clausam  aperiret,  modo  in  ratione  stipendii  conveniret’,
  also  wohl  vom  Jahre  1542.

Bl.6  Entwurf  eines  Schreibens  der  Stadt  an  Mel.,  5  Sept.  15-44.
Bl.?7  und  S  Antwort  vom  14  Sept.  1544,  unterzeichnet  von  Joh.  Bugenhagen
  und  Phil.  Melanthon,  geschrieben  von  Melanchthon  ;
nach  diesem  Original  mit  veränderter  Orthographie  gedruckt  im  Corpus
Ref.  V  480.

bBl.10  Phil.  Melanthon,  Wittenb.  26  Jan.  1551,  eigenhändig;
noch  nicht  gedruckt.  Auf  des  Rathes  ‘Schrifft  wollen  wir  in  wenig
Tagen  antworten  (vgl.  Bl.  12  ffl.);  denn  wir  itzund  diese  Stund  abreisen
mussen’.

Bl.  12—17  und  18  (=  Bl.  19—22):  BJ.  12—-17  mit  dem  von  Melanchthon
  geschriebenen  Titel  ‘Antwort  vfl  die  frag  eins  erbaren  Radts