528  Nachträge

zu  Philol.  95a  Im  Philologus  Bd.  42,  1884,  S.  285—308  hat
C.  Boysen  dieses  Buch  besprochen  und  insbesondere  nachgewiesen,  dass
der  Codex  Rauii  jetzt  in  Berlin  (Manuser.  Graec.  4°.  no.  9)  sich  befindet.

zu  Philol.  150  Bl.53:  vgl.  Guilelmi  Blesensis  Aldae  comoedia
ed.  ©.  Lohmeyer  (Lipsiae  1892)  S.  46.

zu  Philol.  140  Diese  Hft  ist  1785  aus  Abr.  Gronov’s  Bibliotıek
  gekauft.

zu  Philol.  162  der  frühere  Besitzer  heisst  Heinrich  Oswald
Freiherr  Von  TSchammer  Vnd  Osten,  vgl.  Hist.  614.

Philol.  165b  Druck

Commentaria  in  C.  Julii  Solini  Polyhistora  .  .  Basel,  Henr.  Petri
1557  in  fol.  Zu  Jul.  Solinus  sind  verglichen:  2  codices  Gottorpiani
  (mit  N  und  %  bezeichnet),  Ausgabe  in  Speier  1512  (P)  und  Venedig
  1518  (C),  Paris  1503  (Pa.)  und  Grasser's  Ausgabe;  endlich  bezeichnet
  ‘Gr.  notas  Gudianas,  quas  editioni  Jac.  Grasseri  Aur.  Allobr.
1605  in  8°.  adscripserat’.

Die  Geschichte  dieser  Noten  ist  wohl  folgende:  Marg.  Gudius  besass
  die  Ausgabe  von  1605;  davon  heisst  es  im  Auctionscatalog  seiner
Bibliothek  (Hamburg  1706  8.  511,36)  “in  margine  passim  extant  notae
viri  docti  anonymi’.  Dies  Exemplar  kaufte  Jo.  Alb.  Fabricius  und
sagte,  die  Noten  seien  von  Fridr.  Lindenbrog  geschrieben  (Bibliotheca
Latina,  Hamburg  1712,  Supplementum  p.  191/92).  Dies  Exemplar  kam
1741  zum  Verkauf  (vgl.  Bibliothecae  J.  A.  Fabrieii  .  .  pars  IV  8.185
n0.64,  und  Lessing,  Kollektaneen  zur  Literatur,  Hamburg  no.  3  =
Schriften  XI  S.  302  bei  Lachmann).  Die  vorliegende  Folioausgabe
von  1557  bezeichnet  Friedr.  Gottlieb  Zimmermann,  der  angesehene
Hamburger  Schriftsteller,  als  ‘d@00v  yevsdAuaxov  secundae  classis  scholae
  Joanneae  d.  15  m.  Februarii  1816’.  Er  scheint  mit  eigener  Hand
zuerst  die  Randnoten  jener  Ausgabe  von  1605  mit  den  Noten  des
Anonymus  (Lindenbrog)  und  des  Gudius  eingetragen  zu  haben,  dann
die  Lesarten  der  Ausgabe  Grasser’s  und  der  Pariser  von  1503.  Die
Ausgabe  von  1605  selbst  mit  den  Originalcollationen  ist  bis  jetzt  in
Hamburg  nicht  wieder  gefunden  worden.

Philol.  1630  (früher  Auct.  lat.  2253)  Druck  in  8°.

Claudiani  ...  omnia  .  ..  opera,  Basileae  1534  (Mich.  Isingrinii).
Auf  dem  Titel  steht  von  Gudius’  Hand  ‘Ex  Bibliotheca  Jacobi  Cuiacii,
  qui  passim  sua  manu  lectiones  quasdam  adscripsit’  und  von  derselben
  Hand  auf  der  letzten  Seite  ‘Donum  Emundi  Riverii  JO.  Aurelian.
  a.  d.  III  Eid.  Mai.  1661’;  dann  steht  auf  dem  Titel  ‘Jo.  Alberti
Fabricii’  und  ‘Jo.  Matth.  Gesneri  dono  ill.  Weichmanni  (consiliarii  Guelferbitani);
  Gesner  hat  auf  das  letzte  Blatt  mehrere  Noten  geschrieben.

In  den  Randnoten  sind  3—4  Hände  zu  unterscheiden.  Jul.  Koch,
welcher  in  der  Marburger  Dissertation,  de  codicibus  Cuiacianis  1889,
S.S—40  über  diese  Randnoten  und  deren  Quelle,  den  Codex  Ambrosianus
  M.  9.  sup.  handelt,  weist  darauf  hin,  dass  keine  dieser  Hände
mit  dem  Facsimile  der  Handschrift  des  Cuiacius  bei  E.  Spangenberg,
J.  Cujas,  stimmt.  Vgl.  noch  Claudian  ed.  Birt  1892  8.  exev.

zu  Philol.  175  Diese  Hft  ist  1785  aus  Abr.  Gronov’s  Bibliothek
  gekauft.