Hist.  nat.  5ld  —  zu  Theol.  211  545

im  Jahrbuch  des  Vereins  für  niederdeutsche  Sprachforschung  VI  (Jahrg.
1880)  S.  35—37,

Theol.  101n  Perg.,  Reste  von  5  Blättern  zu  25::154  cm,  die
meist  in  Streifen  von  1  cm  Breite  zerschnitten  waren  durchlaufend
geschrieben,  40—41  Zeilen  auf  der  Seite  Figuren  im  Texte;  für
Initialen  ist  Raum  gelassen.  XIL/XIH  Jahrh.

Lucidarius,  deutsch  (besonders  aus  des  Honorius  Augustodunensis
  Elucidarium  und  andern  Werken  desselben  zusammengestellt)
in  Form  eines  Gesprächs  zwischen  Meister  und  Jünger  (Bruchstücke).

Bl.  1  ist  bis  auf  einige  Buchstaben  vollständig;  Bl.  2  hat  in  einzelnen
  Zeilen  kleinere  Lücken  (4—2  cm  breit),  ausserdem  fehlt  den  15
letzten  Zeilen  von  2°  der  Schluss  (mit  Rand  34  cm,  ctwa  je  8  Buchstaben)
  und  von  2P  der  Anfang;  Bl.  3  fehlt  oben  rechts  ein  Stück  von
9:7  cm  (auf  3°  die  zweite  und  auf  3°  die  erste  Hälfte  der  obersten
16  Zeilen);  Bl.  4/5  (zusammenhängender  oberer  Theil  von  2  Blättern)
sind  noch  8  cm  hoch  und  enthalten  noch  14  Zeilen  auf  jeder  Seite.

Diese  Bruchstücke  wurden  1894  aus  einem  Drucke  (Nic.  Panormitanus,
  Lectura  s.  libr.  decret.  II  p.  1,  s.  1.1477  =  Hain  12309
vol.  ID)  der  Starhembergischen  Bibliothek  ausgelöst.  Sie  stammen  aus
derselben  Hs.,  wie  die  von  Mone  gefundenen,  die  er  im  Anzeiger  für
Kunde  des  deutschen  Mittelalters  I  (1832)  S.  311  veröffentlicht  hat,
und  zwar  schliesst  Bl.  1  unmittelbar  an  Mone’s  Bl.  1  an,  Bl.  2  an
Mone’s  Bl.  2.  Die  deutsche  Bearbeitung,  deren  älteste  Fassung  diese
Blätter  repraesentiren  ,  ist  in  mehreren  Hss.  (meist  des  15  Jh.)  überliefert
  und  ist  im  15  Jh.  auch  gedruckt  worden.

Vgl.  jetzt  K.  Schorbach  in  Quellen  und  Forschungen  zur  Sprachund
  Culturgesch.,  Heft  74  8.  269.

zu  Theol.  134  Bl.  32  lies  'Theol.  119  Bl.  207  (statt  201).

zu  Theol.  153  Bl.  156  Johannes  de  Mareschona  ist
wohl  verschrieben  für  Johannes  de  Matisconc,  vgl.  Nachtr.  zu  Jurid.  55
und  W.  Meyer  in  Götting.  Nachrichten  1894  phil.-histor.  Classe  S.  327.

zu  Theol.  162  Bl.  323:  Bl.  262  1.  Carolo  Victori  (statt  'vietori);
  Bl.  320  Funck’s  Brief  ist  gedr.  Acta  Borussica  III  (1732)  S.  385;
Bl.  327  Osiander’s  Brief  ist  gedr.  in  Epistolae  J.  Morlini  (1551);  der
Brief  Bl.  323/6  ist  bei  Tschackert  (vgl.  Nachtrag  zu  Philos.  89)  als
no.  XIX  gedruckt.

zu  Theol.  165  Z.  6  lies:  Übersotzung  der  Meditationes  vitae
Christi  des  Bon.  (jedoch  der  Anfang  ist  aus  der  vita  Christi  von  Ludolphus
  de  Saxonia  Carthus.  genomnien),  in  mittelfränkischer  Mundart.

zu  Theol.  200i  Bl.  254  1.  Cede  (statt  Cade)  Venus.
zu  Theol.  201  Bl.  201:  eine  Hft  s.  Tijdscrift  v.  nederl.  taalen
  letterk.  IV  2.

zu  Theol.  20%  über  diese  Handschrift  ist  zu  vergleichen
Th.  Hirsch  in  den  Scriptorcs  rerum  Prussicarum  I  651  und  IV  216  und
235;  W.v.  Ketrzynski  in  den  Monumenta  Poloniac  historica  VI  S.  258;
vgl.  Centralblatt  f.  Bibl,-Wesen  1894  p.  286.

zu  Theol.  211  l.  Herrnschmid.
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