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Geschichte  zu  schreiben  und  über  eingewachsene  Lieblingsansichten
  noͤthigenfalls  historisch  den  Stab  zu
brechen,  geben  werde“  —  sich  leider  an  mir  nicht
bestaͤtigen,  da  meine  Darstellung  oft  schmerzlich  genug
  gegen  den  tödtenden  Einfluß  eines  gewissen  Instituts
  zu  ringen  harce  (dessen  Wirksamkeit  hoffentlich
durch  ein  baldiges  Gesetz  in  gebührende  Schranken
oder  auf  bestimmtere  Normen  zurückgeführt  werden
wird)  und  daher  manche  Stelle  meines  Buches  mir
jetzt  als  eigencliches  Nicht  -Ich  entgegen  tritt.  —

Manche  dürften  vielleicht  den  Titel:  „Geschichte
des  sächsischen  Volkes,)“  mir  zum  Vorwurfe
machen,  da  dieser  Name  in  unserer  Zeie  theils  zu
schwankend,  theils  zu  umfassend  erscheint,  als  daß  er
mit  vollem  Rechte  auf  eine  bloße  Geschichte  Chursachsens
  anzuwenden  wäre.  Offen  gestanden,  der
Gedanke  an  ein  sächsisches  Volk  im  wahren  Sinne
hatte  mir  stets  so  viel  Reizendes  und  ist  aus  einem
Wunsche  mir  endlich  dergestalt  zur  festen  Vorstellung
geworden,  daß  ich  jetzt,  wo  Sachsens  Verhälcnisse
sich  immer  mehr  wieder  sowohl  einem  äusseren  Abschlusse,
  wie  einer  innern  Einheit  zurunden,  mit  diesem
  Namen  nicht  zu  viel  zu  sagen  glaubee.

Sachsen  in  seiner  weitern  Entwickelung,
wie  die  nächste  Zukunft  sie  zu  bringen  versfpricht,
wird  durch  die  alljährlich  zu  erscheinenden  Supplemente
  zu  dieser  Geschichte  fest  im  Auge  be-