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men  in  ihm,  und  sein  Volk  mag  es  ihm  danken,  daß  er
ein  saͤchsisches  Heldengeschlecht  auf  den  Thron  brachte  und
seinen  Sachsen  stets  Gelegenheit  gab,  in  den  Kämpfen  gegen
  ungestuͤme  Feinde  ihre  Kraft  und  Tapferkeit  zu  bewaͤhren!


Trotz  seines  unermuͤdlichen  Kaͤmpfens  fuͤr  den  Frieden,
hinterließ  Heinrich  dennoch  seinem  Sohne  und  Nachfolger  den
Krieg,  als  Erbtheil.  Otto,  Heinrichs  aͤltester  Sohn,  welcher
nach  des  Vaters  Tode  zum  Koͤnig  der  Deutschen  gewaͤhlt  ward,
hatte,  sogleich  bei  seiner  Thronbesteigung,  in  Böhmen  ausgebrochene
  Unruhen  zu  dampfen.  Der  durch  Heinrich  den
Deutschen  zinsbar  gemachte  christliche  Böhmische  Herzog
Wenzel  (der  Heilige)  war  von  seinem  heidnischen  Bruder
Boleslav  ermordet  worden.  Letterer  versagte,  sobald  er  sich
auf  den  Thron  seines  Bruders  geschwungen,  dem  König  Heinrich
  diesen  Zins  und  beleidigte  oder  tddtete  die  an  ihn  geschickten
  deutschen  Herren.  Ein  den  Deutschen  treuer  Unterfürst
  in  Böhmen  ward  sammt  den  deutschen  Hülfstruppen,  die
man  ihm  sendete,  von  Boleslav  geschlagen  und  vertrieben.
Sofort  brach  Otto  in  Böhmen  ein,  zwang  die  Empkrer  unter
  die  deutsche  Zinsbarkeit  zurück  und  schaffte  Ruhe.

Ermuthigt  durch  den  Tod  Heinrichs,  ihres  großen  Ueberwältigers,
  wagten  nach  kaum  einem  Jahre,  die  Ungarn  schon
wieder  in  Deutschland  einzufallen,  durchzogen  und  verwüsteten
  Baiern,  Franken  und  Schwaben,  wendeten  sich,  von
einer  durch  Otto  erlittenen  Niederlage  gedrängt,  bei  Worms
über  den  Rhein,  drangen  verheerend  durch  Elsaß,  Lothringen
und  Frankreich  bis  an  das  Meer  vor  und  gingen  sodann
durch  Baiern  und  Italien  in  ihre  Heimath  zurück.  Verleitet
  durch  diese  glücklichen  Züge  und  nach  vermehrter  Beute
geizend,  brachen  sie  im  folgenden  Jahre  wiederum  in  Deutschland
  ein.  Doch  diesmal  wurden  ihre  Räuberzüge  von  einem
minder  günstigen  Erfolge  gekrdnt.  Eine  ungarische  Heeresabtheilung,
  durch  üble  Witterung  und  schlechte  Wege  ermädet
  und  in  Unordnung  gebracht,  ward  von  der  ausfallenden
Besatzung  des  Klosters  Stetternburg  bei  Wolfenbüttel  tüchtig
  zusammengehauen  und  in  die  Flucht  getrieben.  Auf  dem