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Dritte.  Abtheilung.

Friedrich  der  Weise.  Johann  der  Beständige.  Die
Zeit  der  Reformation,  in  Bezug  auf  Sachsen.  Johaun
  Friedrich  der  Großmüthige.  Moritz
und  Carl  V.

Wenn  wir  in  der  vorhergehenden  Geschichte  Sachsens  (in
welcher  der  Verfasser,  mit  beinahe  gewagter  Umgehung  alles
dessen,  was  nicht  unmittelbar  im  Wege  lag,  sich  durch  alle,
wenn  auch  noch  so  nahe  liegende  Nebenverhaͤltnisse  einen  geraden
  Durchgang  zu  brechen  suchte,  um  nicht  jüngere  Leser
irre  zu  machen  und  zu  ermüden)  nur  ein  Ningen  nach  äußerer
  politischen  Abrundung  erblickenz  so  beginnt  nunmehr  eine
Zeit,  in  welcher  anfangs  für  die  Veränderung  der  Gränzen
und  dußerlichen  Verhältnisse  weniger  gethan  wird.  Dagegen
  steigt  über  Deutschlond,  vorzüglich  aber  über  unserm
Vaterlande,  ein  neuer  Strahl  des  Lichts  herauf,  welcher  mit
wunderbarem  Lebensgeiste  alle  Organe  der  Zeit  durchdringt
und  erweckt.  Es  ist  dies  die  große  ehrwürdige  Epoche  der
Reformation,  an  deren  aufsteigenden  Sonnentempel  sich  das
herrliche  historische  Standbild  Friedrichs  des  Weisen  lehnt,
eines  der  ruhmwürdigsten  der  sächsischen  Fürsten.  Ein  langer
Kampf  verworrener,  sich  selbst  unklarer  Kraͤfte  war,  wie  Zuckungen
  ringender,  sich  ballender  Nebel,  dem  sungen  Gestirne  der
Resormationvvorangegangen,  in  dessen  Strahlen  ein  beinahe  schon