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Die  Erlebnisse,  die  das  Kronprinzenpaar  auf  seiner  Reise
nach  Ostasien  hatte,  legte  der  Kronprinz  in  einem  Buche  nieder,
  das  am  26.  Juni  1912  unter  dem  Titel  „Aus  meinem
Jagdtagebuch“  erschien.  Das  sehr  gewandt  und  anschaulich
geschriebene  Werk  widmete  er  der  Herzogin  Karl  Theodor  in
Bayern.  Die  photographischen  Aufnahmen,  die  es  enthält,
sind  zum  größten  Teil  ein  Werk  der  Kronprinzessin,  die  sich
hiermit  als  geschickte  und  verständnisvolle  Photographin  erwies.
  Als  in  den  letzten  Augusttagen  des  Jahres  1912  der
Kaiser  erkrankte,  wurde  der  Kronprinz  abermals  mit  seiner
Vertretung  betraut.  Mit  großem  Bedauern  und  innigem  Mitgefühl
  vernahm  man  am  30.  Oktober  die  Nachricht,  daß  sich
der  Kronprinz  durch  einen  Sturz  mit  dem  Pferde  am  Arm,
Gesicht  und  Kopf  verletzt  habe.  Um  so  größer  war  die  Freude,
als  schon  nach  wenigen  Tagen  seine  vollständige  Gesundung
gemeldet  werden  konnte.  Am  27.  Januar  1913  wurde  Kronprinz
  Friedrich  Wilhelm  zum  Oberst  befördert.  Großes  Aufsehen
  erregte  das  im  Mai  desselben  Jahres  erschienene  Werk
„Deutschland  in  Waffen“,  zu  dem  der  Kronprinz  das  Vorwort
und  einen  Artikel  „Regiment  der  Gardes  du  Corps,  Standarteskadron“
  geschrieben  hatte.  Er  schildert  in  anschaulicher
Weise  in  diesem  Artikel  die  Gefühle  des  Reiters  während  einer
Attacke  und  schreibt  dann  folgendes:  „Wer  solche  Attacke  mitgeritten
  hat,  für  den  gibt's  nichts  Schöneres  auf  der  Welt.  Und
doch:  Noch  eins  erscheint  dem  echten  Reitersmann  schöner:
Wenn  alles  dies  dasselbe  ist,  aber  man  Ende  des  schnellen
Laufes  dem  Feind  entgegenreitet  und  der  Kampf,  für  den  wir
geübt  und  erzogen,  einsetzt;  der  Kampf  auf  Leben  und  Tod.
Wie  oft  bei  solcher  Attacke  hat  mein  Ohr  den  sehnsüchtigen  Ruf
eines  daherjagenden  Kameraden  aufgefangen:  Donnerwetter,
wenn  das  doch  Ernst  wäre!  .  Reitergeist!  Alle,  die  rechte
Soldaten  sind,  müssen's  fühlen  und  wissen:  dulce  et  decorum
est  pro  patria  mori!“

Zu  weitläufigen  Presseerörterungen  führte  auch  ein  an
den  Reichskanzler  gerichteter  Brief  des  Kronprinzen,  in  dem