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Frieden  verdienen  ohne  die  Armee.“  Heute,  da  wir  im  Krieg
stehen,  wird  jeder  die  tiefe  Wahrheit  jener  Worte  zu  schätzen
und  richtig  zu  bewerten  wissen.  Jedenfalls  ist  der  ganze
militärische  Werdegang  und  das  Bild,  das  die  Parlamentstätigkeit
  unseres  Kriegsministers  von  diesem  erstehen  läßt,  danach
angetan,  mit  unverbrüchlichem  Vertrauen  und  fester  Zuversicht
  alle  Maßnahmen  hinzunehmen,  die  von  dem  Kriegsminister
Erich  von  Falkenhayn,  als  dem  Leiter  unserer  Heeresverwaltung,
  in  Deutschlands  schwerer  Stunde  unternommen  werden.

Der  Kaiser  konnte  ihm  jedenfalls  keine  größere  Ehrung
zuteil  werden  lassen,  als  daß  er  ihn  am  1.  November  1914  nach
der  Erkrankung  des  Generalstabschefs  von  Moltke  mit  dessen
Vertretung  betraute.