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Fräulein  Paula  Mummy,  welcher  Ehe  ein  Sohn  Kurt  und
zwei  Töchter  Maria  und  Paula  entsprossen.  Wenige  Tage  nach
der  Geburt  der  jüngsten  Tochter  Paula  starb  die  Gattin  Linsingens
  am  18.  April  des  Jahres  1885.

In  seiner  Stellung  als  Brigadeadjutant  verblieb  Alexander
  von  Linsingen,  bis  er  im  Jahre  1882  zum  Hauptmann  befördert
  und  à  la  Suite  des  4.  Garde-Regiments  zu  Fuß  gestellt
wurde.  Gleichzeitig  wurde  er  Adjutant  der  11.  Infanterie-Brigade
  in  Berlin.  Im  darauffolgenden  Jahre  sehen  wir  ihn
als  Kompagniechef  im  4.  Garde-Regiment  zu  Fuß.  Von  dieser
Stellung  erfolgte  erst  seine  Abberufung,  als  er  im  Jahre  1888
als  Divisionsadjutant  nach  Straßburg  kam,  wo  er  bei  der
31.  Division  Dienst  machte.

Unmittelbar  vorher  hatte  sich  Alexander  von  Linsingen  im
November  des  Jahres  1887  zum  zweitenmal  verheiratet  und
zwar  mit  Felicic  Mummdy,  einer  jüngeren  Schwester  seiner
verstorbenen  ersten  Gattin.  Aus  dieser  Ehe  stammt  der  im
Jahre  1889  geborene  Oskar  von  Linsingen.  Im  gleichen  Jahre
rückte  Alexander  von  Linsingen  zum  Major  auf,  mit  welcher
Beförderung  auch  seine  Versetzung  ins  Leibgrenadierregiment
Nr.  8  erfolgte.  Linsingen  wurde  nun  Korpsadjutant  beim
14.  Armeekorps  in  Karlsruhe.  Schon  im  darauffolgenden
Jahr  1890  wird  er  Bataillonskommandeur  im  Infanterie-Regiment
  Nr.  76  in  Lübeck.  Im  Jahre  1895  geschieht  seine
Beförderung  zum  Oberstleutnant  beim  Stabe  des  Grenadier-Regiments
  Nr.  2,  die  seine  Übersiedelung  von  Lubeck  nach
Stettin  notwendig  machte.  Er  verblieb  in  Stettin  zwei  Jahre
lang  und  ging  nach  seiner  im  Jahre  1897  erfolgten  Beförderung
  zum  Oberst  als  Kommandeur  des  Grenadier-Regiments
Nr.  4  nach  Allenstein,  wo  er  für  vier  Jahre  sein  Domizil  aufschlagen
  konnte.  Nach  Ablauf  dieser  Zeit  war  Alexander  von
Linsingen  Generalmajor  geworden,  in  welcher  Eigenschaft  er  als
Kommandeur  der  #l.  Infanteric-Brigade  wieder  nach  Lübeck
kam.  Das  Jahr  1905  brachte  für  den  erfolgreichen  Kommandeur
die  Ernennung  zum  Generalleutnant  und  Führer  der  zweiten