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rufung  zum  Führer  des  V.  Armeekorps  in  Posen  und  schon  um
einen  Monat  später  seine  Beförderung  zum  General  der  Infanterie
  erfolgte.  Genau  nach  einem  Jahre  wurde  er  Kommandeur
des  I.  Armeekorps  und  à  la  suite  des  3.  Grenadierregiments  gestellt.
  Als  am  1.  Oktober  des  Jahres  1913  die  achte  Armeeinspektion
  in  Berlin  neu  errichtet  worden  war,  wurde  Alexander
von  Kluck  zu  ihrer  Leitung  berufen.  Ihr  unterstehen  das
pommersche,  posensche  und  schlesische  Armeekorps.  Aus  dieser
Tatsache  kann  man  die  Bedeutung  der  Stellung,  die  der  am
27.  Januar  1914  zum  Generalobersten  beförderte,  verdienstvolle
Offizier  einnimmt,  richtig  bewerten.

Tatsächlich  hat  auch  Generaloberst  von  Kluck  alle  Erwartungen,
  die  im  gegenwärtigen  Krieg  auf  ihn  gesetzt
wurden,  in  jeder  Weise  gerechtfertigt.  Seinen  ersten  Sieg
feierte  er  bei  Maubeuge,  wo  er  nach  den  Berichten  des
Großen  Hauptquartiers  vom  27.  August  die  englische  Armee
schlug  und  nachher  südwestlich  Maubeuge  erneut  angriff.  Schon
am  nächsten  Tage  meldete  ein  Telegramm  des  Generalquartiermeisters
  von  Stein,  daß  die  englische  Armee,  der  sich  drei  französische
  Territorial-Divisionen  angeschlossen  hatten,  nördlich
von  St.  Quentin  vollständig  geschlagen  worden  sei.  Generaloberst
  von  Kluck  setzte  seinen  begonnenen  Siegeszug  fort  und
schlug  am  31.  August  einen  Flankenangriff  französischer  Kräfte
in  der  Gegend  von  Combles  durch  ein  Armeekorps  zurück.  War
schon  der  Name  des  Generalobersten  von  Kluck  durch  diese
Siegesnachrichten  in  ganz  Deutschland  populär  geworden,  so
steigerte  sich  diese  Popularität  zu  einem  ganz  außergewöhnlichen
Enthusiasmus,  als  am  3.  September  aus  dem  Großen  Hauptquartier
  die  Meldung  eintraf,  daß  die  Kavallerie  der  Armee
des  Generalobersten  von  Kluck  bereits  bis  Paris  streife.  Der
Wert  dieses  Erfolges  erhöht  sich  durch  die  Tatsache,  daß  seit  Ausbruch
  des  Krieges  kaum  ein  Monat  verflossen  war,  als  diese
Meldung  eintraf.

Die  Genialität  dieses  Heerführers  kam  aber  erst  zur  vollen
Geltung,  als  Generaloberst  von  Kluck  im  richtigen  Augenblick