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amtes,  dem  Großadmiral  von  Tirpitz,  eine  Persönlichkeit  haben,
die  der  Verwaltung  und  Organisation  unserer  Marine  unschätzbare
  Dienste  geleistet  hat,  zeigt  sich  uns  in  Hugo  von  Pohl
ein  Admiral,  dessen  vortreffliche  militärische  Eigenschaften  für
den  guten  Ausgang  unserer  Operationen  zur  See  in  jeder  Weise
bürgen  können.  Auch  er  entstammt,  wie  der  erst  auf  Grund
seiner  persönlichen  Verdienste  in  den  Adelsstand  erhobene  Großadmiral
  von  Tirpitz,  einer  bürgerlichen  Familie.  Geboren  am
25.  August  des  Jahres  1855,  trat  Pohl  im  Jahre  1872  in  die
Kaiserliche  Marine  ein.  Am  15.  Februar  1876  wurde  er  Leutnant
  zur  See  und  erhielt,  nachdem  er  an  Bord  der  Glattdeckskorvette
  „Luise“  einige  Zeit  Dienst  gemacht  hatte,  seine  artilleristische
  Ausbildung  auf  dem  hölzernen  Linienschiff  „Renown“.
Er  kam  dann  zu  seiner  weiteren  Ausbildung  auf  die  kaiserliche
Werft  nach  Wilhelmshaven,  wo  er  sich  als  Assistent  des  Ausrüstungsdirektors
  zu  betätigen  hatte.  Als  er  am  20.  November
des  Jahres  1879  zum  Oberleutnant  zur  See  avanciert  war,  erfolgte
  seine  Berufung  in  die  Admiralität.  Nach  der  kurzen
Unterbrechung  von  einem  Jahr,  während  welcher  Zeit
Hugo  Pohl  an  Bord  des  Torpedoschulschiffes  „Blücher“  Dienst
tat,  kam  er  wieder  zur  Admiralität  zurück,  um  sofort  zum  Stabe
der  im  Ausland  befindlichen  Kreuzerkorvette  „Carola“  kommandiert
  zu  werden.  Während  dieses  Kommandos  erfolgte  auch
seine  Beförderung  zum  Kapitänleutnant,  und  zwar  am  15.  November
  des  Jahres  1887.  Im  darauffolgenden  Jahre  kehrte
Pohl  in  die  Heimat  zurück,  um  hier  während  der  Jahre  1888
bis  1890  die  Marineakademie  zu  besuchen.  Im  Frühjahr  des
Jahres  1890  kam  er  in  die  militärische  Abteilung  des  Reichsmarineamtes.
  Hier  verblieb  er  nun  mit  einer  Unterbrechung
von  nur  einem  Jahr,  das  ihn  als  Ersten  Offizier  an  Bord  des
Panzerschiffes  „Württemberg“  führte,  durch  volle  acht  Jahre.
Während  dieser  Zeit  erfolgte  am  16.  Juli  1894  seine  Beförderung
  zum  Korvettenkapitän  und  seine  Ernennung  zum  Vorstand
der  Zentralabteilung  des  Reichsmarineamtes.  In  dieser  Eigenschaft
  fand  der  strebsame  Offizier  die  erwünschte  Gelegenheit,