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am  Morgen  des  17.  Juni  zum  Sturm  auf  die  Forts  vor.  Sie
wurden  an  ihrer  schwächsten  Stelle  angegriffen  und  nach  einem
harten,  für  beide  Teile  verlustreichen  Kampfe  nach  fünf  Stunden
  genommen.  Das  Gelingen  dieses  kühnen  Handstreiches,  der
bekanntlich  dazu  führte,  daß  sich  China  als  im  Kriegszustande
mit  allen  Vertragsmächten  befindlich  erklärte,  war  ein  Hauptverdienst
  unseres  genialen  Hugo  Pohl.  Kaiser  Wilhelm  verlieh
ihm  für  seine  Tat  den  Roten  Adlerorden  III.  Klasse  mit
Schwertern  und  Krone.

Die  Expedition  nach  China  hatte  Hugo  Pohl  bereits  als
Kapitän  zur  See,  zu  dem  er  am  7.  Mai  befördert  worden  war,
mitgemacht.  Nach  seiner  Rückkunft  trat  er  im  Frühjahr  1901
wieder  in  seine  frühere  Stellung  als  Vorstand  des  Zentralbureaus
  in  das  Reichsmarineamt  ein,  in  welcher  Position  er  bis
zum  Herbst  des  Jahres  1903  verblieb.  Um  diese  Zeit  kam  er
als  Kommandant  auf  das  Linienschiff  „Kaiser  Wilhelm  der
Große“  und  befehligte  dann  hintereinander  die  Linienschiffe
„Kaiser  Friedrich  III.“  und  „Elsa“.  Im  Jahre  1905  wurde
er  Kommodore  und  mit  den  Geschäften  des  Zweiten  Admirals
des  Ersten  Geschwaders  beauftragt.  Ein  Jahr  später  erfolgte
seine  Ernennung  zum  Befehlshaber  der  Aufklärungsschiffe,  nachdem
  er  auch  Konteradmiral  geworden  war.  Im  Herbst  des  folgenden
  Jahres  kam  Hugo  Pohl  an  die  Spitze  der  Inspektion  der
Schiffsartillerie  und  erhielt,  nachdem  er  noch  im  selben  Jahre
zum  Vizeadmiral  aufgerückt  war,  das  Kommando  über  das
Erste  Geschwader.  Mit  diesem  kam  er  im  Jahre  1910  für  ständig
  nach  Wilhelmshaven.  Seine  Beförderung  zum  Admiral
erfolgte  am  27.  Januar  des  Jahres  1913.  Als  wenige  Monate
später  der  Chef  des  Admiralstabes  der  Marine,  Admiral  August
von  Heeringen,  ein  jüngerer  Bruder  des  früheren  Kriegsministers,
  Chef  der  Nordseestation  wurde,  ernannte  der  Kaiser
den  Admiral  Hugo  Pohl  zum  Nachfolger  Heeringens  als  Chef
des  Admiralstabes.  Um  seinen  erfolgreichen  Seeoffizier  besonders
  zu  ehren  und  auszuzeichnen,  erhob  Kaiser  Wilhelm  Hugo
Pohl  anläßlich  des  Regierungsjubiläums  im  Juni  1913  in  den