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die  „Württemberg“  während  der  Geschwaderübungen.  Im  folgenden
  Jahr  kommandierte  er  die  Generalstabsübungsreise  auf
der  „Grille“,  im  Oktober  des  gleichen  Jahres  erfolgte  dann  die
Berufung  Koesters  zum  Chef  des  Stabes  der  Admiralität,  in
welcher  Stellung  er  bis  zum  März  des  Jahres  1887  verblieb.
Noch  in  demselben  Jahre  erfolgte  seine  Ernennung  zum  Oberwerftdirektor
  in  Kiel.  Aus  dieser  Stellung  schied  er  Ende  März
1889,  worauf  er  bei  gleichzeitiger  Ernennung  zum  Konteradmiral
  am  1.  April  als  Direktor  des  Marinedepartements  in
das  Reichsmarineamt  versetzt  wurde.  Bis  zum  Januar  1892
tat  er  dann  Dienst  als  Chef  des  Uebungsgeschwaders.  In  seiner
Eigenschaft  als  Chef  der  Admiralität  vertrat  Konteradmiral
Koester  im  Deutschen  Reichstag  die  Vorlagen  über  Dampfersubventionen
  und  den  Bau  und  die  Ausgestaltung  des  Nord-OÖstseekanals.


Nachdem  Hans  Koester  im  Januar  1892  wieder  als  Departementsdirektor
  im  Reichsmarineamt  kommandiert  war,  erhielt
  er  schon  wenige  Monate  später  am  10.  April  den  Rang
eines  Vizeadmirals,  als  welcher  er  bis  zum  Jahre  1896  als
Chef  des  Manövergeschwaders  wirkte.  Während  der  nächsten
sieben  Jahre,  von  Oktober  1896  bis  September  1903,  ist
Koester  nun  Chef  der  Marinestation  der  Ostsee.  Hier  erwarb
er  sich  schon  nach  kurzer  Dienstleistung  so  große  Verdienste  um
das  ihm  unterstellte  Geschwader,  daß  er  schon  am  22.  März
1897  zum  Admiral  befördert  werden  konnte.  Am  14.  März  des
Jahres  1899  wird  er  Gencralinspekteur  mit  dem  Range  eines
Kommandierenden  Generals,  als  welcher  er  auch  die  nächsten
Flottenmanöver  leitete.  Die  hervorragenden  Fähigkeiten,  mit
denen  Hans  Koester  ausgestattet  war,  und  die  er  durch  seine
besondere  Tüchtigkeit  immer  im  richtigen  Augenblick  zur  Geltung
  zu  bringen  verstand,  veranlaßten  den  Kaiser,  ihn  am
1.  Januar  des  Jahres  1900  in  den  erblichen  Adelstand  zu  erbeben.
  Bis  zum  Jahre  1903  leitete  Hans  von  Keester  die
Herbstübungsflotte,  nachdem  er  im  Mai  des  Jahres  1901  auch
das  Kommando  über  die  Admiralstabsübungsreise  innegehabt