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schreibt  er  von  Rom,  29.  November  1823,  nachdem  er  zuvor
die  offene  Weise  gelobt,  mit  der  des  Prinzen  Erzieher  über
diesen  zu  berichten  pflegte,  wörtlich  Folgendes:

„Prägen  Sie  meinem  lieben  Max  gelegenheitlich  nur  recht
ein,  daß  ich  es  für  thörigt  halte  (ohne  daß  ich  es  auf  ihn
sagte),  sich  etwas  auf  den  durch  seine  Geburt  bekommenen
Stand  zu  Gute  zu  thun,  daß  gerade  ein  solcher  uns  anspornen
  soll,  der  Welt  zu  zeigen,  daß  wir  dessen  nicht  unwürdig
  sind.  Nicht  nur  scheinen,  selbst  etwas  tüchtiges
zu  sein:  dahin  gehe  des  Fürsten  Streben,  daß  er  als
Mensch  Werth  habe.')  Auf  des  Ihnen  Anvertrauten
Herz,  Geist  und  Körper  wachen  Sie  sorgsam“

„Mit  freudigem  Herzen  gewahrte  ich,  wie  Max  an  Liebe,
Anhänglichleit  und  Vertrauen  zu  mir  gewonnen  hat,  seit
Sie  bey  ihm.  Das  bleibe  nicht  nur,  sondern  wachse  noch
immer,  und  machen  Sie,  daß  er  recht  fühle,  daß  es  besser
als  seine  Eltern  niemand  mit  ihm  meynen  könne."“
In  einem  Schreiben  aus  Palermo,  18.  Januar  1824
heißt  es:

„Wiederholt  will  ich  Ihnen  meine  innige  Zufriedenheit
ausdrücken  über  Ihr  durch  den  Erfolg  gekröntes  Bestreben,
das  Herz  meines  Sohnes  an  mir  recht  anhänglich  zu  machen."“

Dann  beauftragt  er  den  Baron,  dem  Prinzen  begreiflich
zu  machen,  daß  sein  Vater

„ihn  um  so  lieber  habe,  je  besser  er  sei.“  —

Ein  Schreiben  von  Rom,  10.  März  1824  enthält  folgende
  Stelle:

„Mit  Vergnügen,  Hohenhausen,  las  ich  Ihren  Bericht
vom  24.  Februar  über  meinen  Erstgebornen.  Glanben  Sie
mir,  daß  ich  Ihre  Bemühungen  anerkenne  und  ebenfalls,

1)  Die  gesperrt  gedruckten  Stellen  sind  im  Original-Manuscripte
unterstrichen.