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Größe,  welches  Sie  meinem  Wunsche  gemäß  brachten  und
bringen  bey  Max  zu  seyn,  finde  ich  Ihren  Wunsch  sehr
billig,  vierwöchentlichen  Urlaub  zu  bekommen.“

In  mehreren  Hinsichten  ist  aber  der  Brief  des  Feldmarschalls
  Wrede  interessant.  Mit  Auslassung  der  Eingangsformel
  mag  er  hier  ganz  eine  Stelle  finden:

„Ellingen  6.  Juni  1823.

Da  des  Königs  Majestät  mit  großväterlicher  Rührung
Ihre  Zufriedenheit  mir  gestern  über  den  earacter,  Haltung,
Bildung  und  äußere  Stellung  des  Prinzen  ausgedrückt,  und
auch  der  bisherigen  Bemühungen  Ener  Hochwohlgeboren  mit
aller  Gnade  und  Huld  erwähnt  haben  —  so  mögen  sie  in
der  allerhöchsten  Zufriedenheit  des  Königs  und  Großvaters
den  schönsten  Lohn  ihres  bisherigen  Bestrebens  finden.  Ich
aber  fühle  mich  sehr  beruhigt,  von  Ihnen  Herr  Hauptmann
seiner  Königl.  Hoheit  dem  Kronprinzen  seiner  Zeit,  als  er
seine  Wahl  auf  sie  lenkte,  nicht  zu  viel  gesagt  zu  haben.
Was  im  jetzigen  Zeitalter  ein  auf  einen  Thron  bestimmter
Prinz  wissen,  was  er  seyn  soll,  haben  sie  durchdacht,  als  sie
das  schwere  Amt  der  Führung  des  Prinzen  Max  übernommen
haben.  Bayerns  Augen  synd  auf  die  Erziehung  dieses  Prinzen
gerichtet  —  sie  kann  und  darf  nicht  mehr  jene  seyn,  mit  der
man  sich  in  früheren  Zeitaltern  begnügte.  —  Denken  sie,
Herr  Hauptmann,  täglich  an  den  schönen,  aber  auch  viel
umfassenden  Beruf,  der  Ihnen  geworden.  —  Die  Vorsehung
leite  sie.

Mit  vollkommenster  Hochachtung

Ergebener

wrede.“

Als  bald  darauf  Hohenhausen,  zur  Wiederherstellung  seiner
angegriffenen  Gesundheit,  um  Enthebung  von  seiner  Funktion
bei  dem  Prinzen  Max  nachsuchte,  ertheilte  sie  ihm  der  Kron-*.



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