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ausgezeichnete  Künstlerhand  schließen;  ich  glaube  in  demselben
große  Aehnlichkeit  zu  finden  mit  einer  andern  Abbildung  dieses
  Fürsten.  —  Es  ist  mir  eine  sehr  werthe  Zugabe  zu  den
Monita  paterna  (ein  heiliges  Vermächtniß  für  alle  bayrische
Jürsten).  Fest  bin  ich  überzeugt,  der  Name  dieses  Regenten
wird  fortleuchten,  so  lange  es  eine  Geschichte  geben  wird,
nur  mitihr,  der  unsterblichen,  würde  er  aufhören  zu  seyn.
—  Den  Namen  dieses  Fürsten  führe  ich  —  möchte  auch
sein  Geist!)  auf  mich  übergehen!!  —  Die  Geschichte  ist
auch  mein  Lieblingsstudium,  ich  konnte  mich  seit  längerer
Zeit  der  Vorlesungen  eines,  sicher  des  größten  jetzt  lebenden
Geschichtsforschers,  des  Baron  v.  Hormayr  erfreuen,  der
den  Gang  der  Dinge  nicht  blos  herzählt,  sondern  die  Elemente
  mächtig  in  ihrer  Grundtiefe  erfaßt,  und  sie  in
feurigen  Gestalten  lebend  vor  die  Augen  stellt.  —  Wie
wahr  sind  die  Worte  Maximilians  I.,  durch  die  Wahl  wahrer
  Freunde  wird  man  sich  ein  undurchdringliches  Bollwerk
bilden;  ich  werde  auch  trachten,  diesem  Grundsatze  gemäß
zu  haudeln;  Ihrer  treuen  Gesinnung,  Baron,  bin  ich  gewiß
und  ich  kann  Sie  versichen.  2)  Vor  Kurzem  trat
mein  Bruder  Otto  in  Begleitung  von  Oettl  die  Reise  nach
Livorno  an,  dort  die  Seebäder  zu  brauchen;  wie  glücklich  so
jung  das  Paradieß  Italien  zu  schauen;  nach  Oettls  Brief
soll  sich  Otto  vor  Entzücken  und  Wonne  nicht  fassen.  —
Ich  wiederhole  meinen  herzlichen  Dank,  Baron,  und  bin

Ihr  Ihnen  treuer
Kronprinz.“

)  Die  zwei  Worte  „sein  Geist“  sind  im  Original  Briese  von  dem
Kronprinzen  doppelt  unterstrichen.

2)  Weil  eine  persönliche  Angelegenheit  betreffend,  ist  die  obige  Stelle
unterdrückt  worden.

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