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gewiß  von  den  Rechten  legitimer  Fürsten  die  conservativsten
Anschauungen  hegte,  so  stieß  ihn  seine  fein  angelegte  Natur  doch
vor  der  Regierungsweise  zurück,  wie  sie  in  der  Mehrzahl  der

italienischen  Staaten  ausgeübt  worden  ist.  Mit  leibhaftigen

Augen  sah  er  ja,  wie  die  wenigen  Poststraßen  des  Landes  nur
durch  aufgestellte  Sicherheitswachen  mit  genauer  Noth  vor  täglichen
  Räubereien  geschützt  werden  konnten.  Er  hörte  nichts  von
Regierungsmaßregeln,  um  den  Volksunterricht,  den  Ackerbau,
die  Industrie  ꝛc.  zu  fördern,  aber  er  fand  unbebaute  Strecken
und  Lumpengesindel  und  Aberglauben  in  entsetzlicher  Fülle.  Wenig
gemeinnützige  Anstalten  gab  es,  aber  die  vielen  Theater  strotzten
von  Pracht.  Die  noch  zahlreicheren  Gefängnisse  waren  überfüllt
  mit  „politischen  Verbrechern.“  Und  es  ist  ihm  nicht  entgangen,
  daß  Regierung  und  Regierte  in  feindlichem  Verhältnisse
zu  einander  standen:  die  betreffenden  Landesväter  verwandelten
ihre  Schlösser  in  Festungen;  ihre  Liebe  zu  den  Unterthanen
glühte  in  den  brennenden  Lunten  der  Kanoniere.

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