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schmackhaft  und  den  Reis  nicht  gehörig  aufquellend.  Das  einst
so  gefürchtete  Schwert  Mohammeds  sah  er  in  machtlosen  Händen
schlottern  und  ein  ganzes  Volk  verwesen,  dem  die  Grundbe—
dingung  ·  des  Staatslebens  mangelt  —  die  Familie.

Am  23.  Juni  lief  der  „Francesco“  Smyrna  an.  Hier
war  bereits  am  18.  dieses  Monats  König  Otto  auf  der  Fregatte
  „Madagascar“  mit  kleinem  Gefolge  angekommen,  um
seinem  Bruder  die  letzten  Grüße  an  Vater  und  Mutter  mitzugeben.
  Herzlich  war  der  Willkomm,  groß  der  Jubel  der  griechischen
  Bevölkerung;  die  Türken  ließen  sie  gewähren.  Wohl
gibt  Smyrna,  halbkreisförmig  am  Meere  gelegen,  von  Bergstaffeln
  überschattet,  ein  Landschaftsbild  voll  orientalischen  Zaubers.
  Das  Innere  der  großen  Handelsstadt  entspricht  dem
schönen  Bilde  nicht.  Dagegen  wurden  die  Söhne  des  Abendlandes
  von  der  idealen  Schönheit  der  Smyrniotinen  mit  dem
verführerisch  lieblichen  Kopfputz  überrascht.  Solche  Büsten  meißelt
nur  der  jonische  Himmel.

Nach  zwei  Tagen  verließen  Otto  und  Maximilian,  sich
trennend,  das  Emporium  des  levantinischen  Handels.  Am  8.  Angust
ankerte  der  „Fraucesco“  vor  Neapel,  wo  eine  sechswöchentliche
Ruhe  dem  Kronprinzen  die  Strapatzen  der  Seefahrt  vergessen
machte.  Mittlerweile  war  der  Vesuv  so  gefällig,  Feuer  zu
speien  und  so  dem  hohen  Fremden  auch  dieses  Schauspiel  in
seiner  schönen  Schrecklichkeit  zu  bereiten.  Nachdem  der  Kronprinz
  in  Rom  noch  einige  Wochen  zugebracht  und  daselbst
den  Papst  besucht  hatte,  kehrte  er  endlich  wohlbehalten  am
28.  Oktober  1833  in  den  Kreis  der  königlichen  Familie  nach

künchen  zurück  und  ward  bald  darauf  vom  Könige  mit  der
Würde  des  ersten  Großpriors  des  Ritterordeus  vom  heiligen
Hubertus  bekleidet.

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