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Widersacher  aller  undeutscher  Bestrebungen,  wurde  als  die  Zufluchtsstätte
  des  geängstigten  Nationalgefühls  angesehen.  Dagegen
  erhoben  sich  die  Männer  der  Stabilität.  Die  Juliusrevolution
  in  Frankreich  und  die  paar  Kreisel,  welche  die  Bewegung
  in  Deutschland  verursachte,  gab  ihnen  Gelegenheit,  den
freien  Blick  des  Königs  mit  Vorspiegelung  eingebildeter  Gefahren
zu  trüben.  Und  jene  Männer  schaarten  sich  schlau  um  den
Thron,  den  sie  zu  beschützen  vorgaben  und  der  doch  nicht  bedroht
  war.  So  gelang  es  ihnen,  sich  als  Scheidewand  zwischen
Volk  und  Regent  aufzurichten  und  das  Staatsschiff  zurückzu-Grudern,
  so  weit  sie  es  eben  konnten.  Denn  es  ward  ihnen
Widerstand  entgegengesetzt.

Bisher  war  der  Kronprinz  beim  bayrischen  Volke  noch
nicht  das  gewesen,  was  man  gemeinhin  „populär“  neunt.
Sein  häufiger  Aufenthalt  im  Ausland  erklärt  dies.  Aber  jetzt,
wo  man  wußte,  oder  wenigstens  zu  wissen  glaubte,  daß  der
Thronfolger  die  Grundsätze  der  Regierung  abweise,  jetzt  blickte
das  Volk  mit  Hoffnung  zu  ihm  auf  und  verfehlte  nicht,  dies
an  den  Tag  zu  legen.

Im  Juli  1837  ging  der  Kronprinz  den  Rhein  hinab  über
Holland  zum  Gebrauche  der  Seebäder  zuerst  nach  der  öden
Sandinsel  Norderney,  dann  nach  dem  malerischen  rothen  Thonsteinfelsen,
  der  als  eine  Insel  in  der  Nordsee  liegt  und  Helgoland
  heißt.  Hier,  wo  sich  in  dem  zerklüfteten  Gestein  hohe
Felsthore  gleich  gothischen  Spitzbogen  öffnen  und  durch  die
mächtigen  Hallen  das  Meer  rauscht;  hier,  wo  die  Düne  mit

dem  feinen  Sandgrund  den  herrlichsten  Badestrand  darbietet;

hier,  wo  die  Winde  so  frisch  wehen  und  die  Menschen  so  frei
leben;  hier  gefiel  es  dem  Kronprinzen  wohl.  Nach  beendigter
Badezeit  brachte  er  die  letzten  schönen  Tage  des  August  an  den
grünen  Ufern  der  Elbe  in  Hamburg  zu,  dem  geschäftigen
„Bienenkorb“  des  deutschen  Seehandels.

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