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Von  da  kehrte  er  über  Bremen  und  Oldenburg  an  den
Rhein  zurück.  Aachen  und  Köln  und  Koblenz,  kurz  alle  schönen
Punkte  und  viele  Ritterburgen  wurden  besucht.  Zu  Frankfurt
am  Main  traf  er  mit  seiner  lieben  Schwester  Mathilde  zusammen.
  Von  Aschaffenburg  aber  über  Würzburg,  Bamberg,
Bayreuth,  Nürnberg  und  Augsburg  bis  Hohenschwangau,  wo
er  den  Rest  des  Herbstes  zubrachte,  war  seine  Reise  ein  langer
Festzug.  Die  Ehrenpforten,  Bälle,  Illuminationen  und  Jubelrufe
  des  Volkes  bedeuteten  zugleich  eine  Huldigung  für  den
Thronfolger  und  eine  Demonstration  gegen  die  Regierung.  Keine
Eigenthümlichkeit,  kein  Vorzug  einer  Stadt  war  ihm  entgangen.
Um  alle  Verhältnisse  des  Lebens  der  Bevölkerung  hatte  er  sich
erkundigt.  Keine  hervorragende  Thätigkeit  war  unbelobt  geblieben.
  Unter  andern  besuchte  er  in  Augsburg  das  Cotta'sche
Justitut  mit  seinen  Dampfpressen,  als  diese  gerade  die  „Allgemeine
  Zeitung“  druckten.

Siebentes  Tupitel.

Der  salsche  „Bürgermeisler  von  Kemplen“  auf  der  Reise  nach  London.  —

„Ver  wird  Ihnen  Ihr  Geld  wieder  geben.“  —  Der  Krouprinz  im  Lager,

dann  in  Verlin.  —  Ein  suchlenlederner  Scherz.  —  Heiralhsprojelite.  —
Tuoculum.  —  Der  Kronpprinz  reist  nach  Italien.

Imn  ·  Mai  1838  ward  das  königliche  Hoflager  nach  Aschaffenburg
  verlegt.  Der  Kronprinz  blieb,  seit  Kurzem  zum  General=Lieutenant
  ernannt,  in  München,  und  dann,  als  die  Junisonne
heißer  über  der  staubigen  Hauptstadt  brannte,  zog  er  sich  nach
Hohenschwangau  zurück.  Was  sollte  er  auch  in  Hofkreisen,
wo  man  ihn  nicht  verstand!

Der  Sommer  ging  seinem  Ende  zu.  Fremde  Gäste:  die
Kaiserin  von  Rußland,  die  Kaiserin-Mutter  von  Oesterreich  und

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Müller,  König  Mar  II.

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