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17.  Ein  Fußteppich  aus  Bamberg.

18.  Einen  prachtvollen  Tisch  von  den  Bewohnern  Unterfrankens.

19.  Die  Rheinpfalz  sendete  die  Schankungsurkunde  der  Schloßruine
  „Hambach“  nebst  vierzig  Morgen  Landes,  einen
prächtigen,  nach  Schwanthaler's  Entwurf  ausgeführten  Pokal
aus  Rheingold  und  vier  Fässer  des  besten  Forster  und
Deidesheimer.  Der  festlich  geschmückte  Wagen  war,  mit
vier  Pferden  bespannt,  am  12.  Oktober  in  München  eingetroffen.


Außerdem  hatte  die  Prinzessin  Alexandra  im  Namen
der  Frauen  Aschaffenburgs  ihrer  lieben  Schwägerin  geschmackvolle
  Handarbeiten  überreicht,  worauf  die  Kronprinzessin  folgendes
  Handschreiben  erließ:

„Burg  Hohenschwangau  den  30.  Oktober  1812.

Ich  sage  den  Damen  von  Aschaffenburg  meinen  herzlichsten
  Dank  für  den  Antheil,  welchen  Sie  Alle  an  meiner
Vermählung  nehmen  wollten,  indem  Sie  mich  durch  so  viele
liebe  Wünsche  und  schöne  Geschenke  erfreuten,  die  mir  stets
ein  liebes  Andenken  an  die  Frauen  von  Aschaffenburg  bleiben
  werden.  Die  kleine  hübsche  Mütze  trug  ich  an  meinem
Geburtstag  und  den  Abend  des  Tages  das  schöne  Schnupftuch,
  in  Dankbarkeit  der  lieben  Geberinen  gedenkend,  die  ich
bitte,  den  Ausdruck  meiner  Freundschaft  anzunehmen,  indem
ich  bin

Ihre  Freundin

Marie,  Kronprinzessin  von  Bayern,
geb.  Prinzessin  von  Preußen.“

In  jedem  Städtchen,  in  jeder  Stadt  Bayerns  waren
Festlichleiten  zu  Ehren  des  Thronerben  veranstaltet  worden,  und
manches  belastete  Gemüth  athmete  freier,  und  in  wenigen  Städten
wurden  die  Armen  vergessen.  Einige  Städte  aber,  namentlich
in  den  fränkischen  Provinzen,  thaten  mehr  als  sich  an  Festschießen
  und  Zweckessen  zu  erlustigen:  sie  gründeten  lieber  Stiftungen