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hoffähige  Personen  dar.  Die  Kronprinzessin  war  das  Dornröschen.
  So  mährchenhaft  schön  war  die  Gruppe,  wo  in  einem
Nebenzimmer  Dornröschen  mit  ihrem  Hof,  von  Träumen  um—
gaukelt  schlummert  und  von  dem  fremden  Königssohne  geweckt
ward,  den  der  Kronprinz  vorstellte.

Ein  köstliches  Zwischenspiel  bildete  die  Schachpartie  mit
lebenden  Figuren,  von  jungen  Offizieren  dargestellt  und  von
zwei  Zauberern  dirigirt.  Alle  Mitglieder  des  Landtages  sind
zu  dem  Feste  geladen  worden.

Wie  glücklich  der  Kronprinz  mit  seiner  Gemahlin  war,
sagt  er  selbst  in  seinem  Sonett,  betitelt:

Beim  Anblicke  der  Madonna  Seggiola  von  Raphael.

Von  meiner  Kindheit  ersten  Frühlingstagen
Fühlt'  ich  mich,  Heil'ge,  zu  Dir  hingezogen.
Des  Herzens  Andacht  hat  mich  nicht  betrogen,
Sein  stilles,  tiefstes  Leid  durft'’  ich  Dir  klagen.

Da  wagt'  ich  einstens,  Hohe,  Dich  zu  fragen,
Vertrauensvoll,  wie  ich  so  oft  gepflogen,  —
Ich  bat  Dich,  Himmelskönigin,  gewogen,
Wen  ich  zur  Gattin  wähle,  mir  zu  sagen.

Und  plötzlich  glaubt'  ich  da  in  Deinen  Zügen,
Marien,  reinen  Engel,  zu  erschauen.
Du,  Heil'ge,  wolltest  uns  zusammenfügen?

Der  Holden  wolltest  Du  mich  auvertrauen,
Durch  sie  den  Fluch  des  Bosen  zu  besiegen,
Der  lieblichsten,  der  reinsten  aller  Frauen.