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Twölfies  Papitel.

Rundreise  in  der  Rheinpfalg  —  Alelamorphose  des  Hambacher  Schlosses.
Sommerausenlhall.  —  Aeberssedlung  des  Kronprinzlichen  Hoses  nach  Bamberg.
  —  Geschensie  der  Sladt.  —  Ali#branchte  Güle.  —  Bierkirawall.  —
Bersammlung  deulscher  Landwirlhe.  —  Gelehrlen-Zirsiel  in  Hohenschwangau.
—  Berein  zur  Veröreilung  nützlicher  Kenninisse.  —  Bolkokalender.

D.  Kronprinz  von  Bayern  war  ein  zärtlicher  und,  —
was  mehr  sagen  will  —  ein  treuer  Gatte.  Allein  über  seinem
häuslichen  Glücke  vergaß  er  nicht  das  Staatswohl  und  seinen
Beruf  als  künftiger  Regent;  ja  dieser  stand  ihm  noch  über  dem
eigenen  Familienglück.  Ganz  besondere  Sorgfalt  verwendete  er
auf  das  Studium  der  Verhältnisse  der  Rheinpfalz.  Darum
reiste  er  auch  mit  dem  König  Anfangs  Juni  1843  nach  der
Pfalz.  Auf  dieser  Rundreise  kam  ihnen  allenthalben  die  Bevölkerung
  mit  Zutrauen  und  aufrichtiger  Freude  entgegen.  Auch
wurde  die  Maxburg  besucht.

Wer  vom  Rheine  her  dem  mittlern  Haardtgebirge  zugeht
oder  auf  der  pfälzischen  Ludwigsbahn  nach  Neustadt  fährt,  sieht
immer  einen  Bergkegel  vor  sich,  der  zwar  von  der  höheren  Kette
weit  überragt  wird,  dennoch  aber  den  Blick  vorzugsweise  fesselt,
weil  seine  Spitze  mit  einem  gewaltigen  Mauerwerk  gekrönt  ist.
Im  Jahre  1842  war  das  noch  das  Hambacher  Schloß,
dessen  Name  noch  ein  Decennium  früher  durch  die  bewegte  Luft
des  sogenannten  deutschen  Mai  in  alle  Welt  getragen  und  den
Vorläufern  deutscher  Volksredner,  einem  Wirth,  Siebenpfeiffer,
Hochdörfer  und  Genossen  so  verhängnißvoll  wurde.  Damals
thaten  noch  dem  Auge  die  malerischen  Linien  und  Conturen
wohl,  die  scharf  in  die  blaue  Luft  und  in  das  Grün  der  waldigen
  Bergwand  eingezeichnet  waren  und  so  recht  das  Bild  einer
gebrochenen  Burg  aus  alter  Zeit  vor  das  Auge  der  Spätgebornen

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—RT
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