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an  den  Verhandlungen  des  Landtags,  dessen  feierlicher  Eröffnung
er  am  5.  Dezember  beigewohnt  hatte.  Sehr  lebhaft  waren  die
Debatten.  Die  Regierung  erlitt  manche  Schlappe,  und  der  Kronprinz
  stimmte  freimüthig  in  den  Tadel  ein.

Mit  tiefer  Bewegung  vernahmen  denn  auch  am  25.  Februar
  1846  die  Reichsräthe,  als  der  Kronprinz  im  Begriff  war,
nach  Berlin  abzureisen,  seine  Abschiedsworte:  „Es  drängt  mich
noch  —  sagte  er  —  ehe  ich  von  hier  scheide,  der  Kammer  mein
herzliches  Lebewohl  zu  sagen  und  die  Versicherung  zu  geben,  daß
ich  auch  noch  in  der  Ferne  mit  lebhafter  und  inniger  Theilnahme
dieser  Kammer  folgen  werde.  Gott  gebe,  daß  das  Endresultat
  dieses  Landtags  ein  erfreuliches  und  gleich  segensreiches

  für  die  Nation  und  die  Krone  sei,  denn

beider  Interesse  ist  nur  eines  und  dasselbe.“

Nun,  das  „Endresultat  dieses  Landtags“  war  eine  mildere
Handhabung  der  Censur  und  —  das  Hoffnungsvollste  —  das
Ministerium  Abel  war  mehr  und  mehr  wankend  gemacht  worden.

Am  26.  Februar  reiste  der  Kronprinz  mit  seiner  Gemahlin
zum  längeren  Besuche  der  Schwiegereltern  nach  Berlin.  Zwei
Tage  vorher  aber  überreichten  ihm  die  schwäbischen  Abgeordneten
im  Namen  der  Bewohner  ihres  Kreises  „in  Erinnerung  an  seine
Vermählung“  als  Festgabe  einen  Tafelaufsatz,  in  Silber  kunstreich
  gearbeitet.  Dem  Ministerium  war  die  tiefere  Bedeutung
dieser  Huldigung  nicht  entgangen.

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