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Erste  Ibtheilung.

Regierungsantritt.

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Das  Alte  stlirzt,  es  ändert  sich  die  Zeit

6  und  neues  Leden  blüht  aus  den  Ruinen.
I##  diesen  Worten  läßt  Schiller  einen  sterbenden  Greis  die
Morgenröthe  am  Himmel  seines  Landes  begrüßen.  Mit
diesen  Worten  können  wir  die  Thronbesteigung  Maximilians  II.
von  Bayern  begrüßen.

Am  20.  März  1848  hatte  König  Ludwig  dem  bayrischen
i  Volke  erklärt:

#  „Ich  lege  die  Krone  nieder  zu  Gunsten  Meines

geliebten  Sohnes,  des  Kronprinzen  Maximilian.“
Es  war  ein  warmes  Abschiedswort,  das  König  Ludwig  an  die
Bayern  richtete.

Am  21.  März,  Morgens  neun  Uhr,  erschien  in  den  Zimmern

  des  versammelten  Staatsraths  in  der  königlichen  Residenz  und
in  Gegenwart  der  Deputationen  des  Landtages  König  Max  II.
in  Begleitung  der  Prinzen  Luitpold  und  Adalbert  und  stieg  auf
den  Thron,  seine  Brüder  zu  seinen  Seiten.  Das  älteste  Mitglied
  des  Staatsraths,  Freiherr  von  Schrenk,  trat  vor  den
Thron  und  sprach  ungefähr  Folgendes:
„Seine  Majestät,  der  König  Ludwig  lI.,  haben  geruht
die  Krone  auf  das  Haupt  Ew.  Majestät  zu  übertragen.
Wir  beugen  uns  in  tiefster  Ehrfurcht  und  bringen  Ew.  Königlichen
  Majestät  unsere  Huldigung  dar.“

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Miiller,  König  Max  II.  11